zvoove Group übernimmt profitask

20.05.2026

Noch stärkerer Fokus auf Managed Payroll; neues Angebot: Managed Sales Services

MÜNCHEN, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- zvoove, der marktführende Anbieter von Software- und KI-Lösungen für die Zeitarbeits-, Sicherheits- und Reinigungsbranche, gibt die Übernahme von profitask, einem spezialisierten Anbieter von Managed Payroll und ausgelagerten Vertriebsdienstleistungen für Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland, bekannt.

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Mit der Übernahme bietet zvoove Managed Payroll Services jetzt nicht nur über Partnerunternehmen, sondern auch als interne Dienstleistung an. Das „Admin Center" von profitask deckt die gesamte Komplexität der Lohnabrechnung in zvoove Payroll ab — von Brutto- und Nettolohnläufen über Tarifvertragsverwaltung, Branchenzuschläge und Equal-Pay-Berechnungen bis hin zu Rechnungsstellung und Auftragsmanagement. Das Team um Claudio Gomes arbeitet bereits seit Jahren ausschließlich für zvoove Payroll Kunden, was die Integration von profitask zu einem natürlichen Schritt macht und den Fokus auf BPO (Business Process Outsourcing) unterstreicht.

Über die Lohnabrechnung hinaus erweitert die Übernahme das Service-Portfolio von zvoove um eine neue Dimension: Vertriebs-Outsourcing. Das „Sales Center" von profitask unter der Leitung von Axel Walz ist auf die Neukundengewinnung und den Profilverkauf für Personaldienstleister spezialisiert — von Telefon-Kaltakquise und Terminvereinbarungen mit Zielkunden über den Verkauf von Kandidatenprofilen bis hin zur Datenbankpflege. Für Personaldienstleistungsunternehmen, die wachsen wollen, kann zvoove nun aktiv die Vertriebsarbeit übernehmen, ohne dass der eigene Personalstamm erweitert werden muss. Das Sales Center wird als zvoove Managed Sales Services in die zvoove Produktlandschaft integriert.

„KI und BPO schaffen enorme Effizienzgewinne für Personaldienstleister — sie helfen unseren Kunden, effizienter zu arbeiten und echte Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Unsere Kunden brauchen mehr als Software; sie brauchen einen Partner, der ihnen die operative sowie kommerzielle Komplexität abnimmt. Mit profitask können wir genau das leisten: die Komplexität der Lohnabrechnung übernehmen, das Neukundengeschäft vorantreiben und unseren Kunden ermöglichen, sich voll auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren", sagt Oliver Muhr, CEO der zvoove Group.

Die profitask GmbH mit Sitz in Ulm und Schutterwald verfügt über mehr als 25 Jahre operative Erfahrung in der Zeitarbeitsverwaltung und hat in dieser Zeit Hunderte von Personaldienstleistungsunternehmen unterstützt.

„Diese Übernahme passt perfekt zur KI- und BPO-Strategie bei zvoove DACH — eine Strategie, die weit über Managed Payroll hinausgeht. Mit profitask haben wir ein Unternehmen in unser Portfolio integriert, das wir bereits seit Jahren kennen und mit dem wir schon immer eng zusammengearbeitet haben", sagt Markus Budde, CEO von zvoove Staffing DACH.

„Wir haben unser Admin Center vollständig um zvoove Payroll herum aufgebaut — der Zusammenschluss ist der logische nächste Schritt. Als Teil von zvoove können wir Zeitarbeitsunternehmen jetzt in einem ganz anderen Maßstab bedienen", sagt Claudio Gomes, Managing Director der profitask GmbH. „Personaldienstleister wissen, dass Vertrieb entscheidend ist — aber die wenigsten haben die Ressourcen, ihn professionell zu betreiben. Wir übernehmen die Akquise, vereinbaren die Termine und bringen Kandidatenprofile gezielt an Zielkunden. Als Teil von zvoove können wir diese Dienstleistung jetzt mit einer noch größeren Reichweite anbieten", ergänzt Axel Walz, Managing Director der profitask GmbH.

 

Über die zvoove Group

zvoove Group ist der branchenführende Anbieter von Software- und KI-Lösungen für die Zeitarbeits-, Gebäudereinigungs- und Sicherheitsdienstleistungsbranche. Im dynamischen Ökosystem aus Agenturen und Dienstleistern, Talenten und Unternehmen digitalisiert und optimiert zvoove Prozesse für mehr Effizienz und Wettbewerbsvorteile. Durch die durchgängige Digitalisierung für Agenturen und Dienstleister, mehr Stellenangebote und Karrierechancen für Talente sowie zuverlässige Arbeitskräfte für Unternehmen verbessert zvoove die Arbeitswelt.

Mehr als 9.000 Kunden vertrauen der zvoove Group. Heute verwaltet zvoove über 3 Millionen Beschäftigte, 24 Milliarden Euro Jahreslohnvolumen und über 3 Millionen Bewerbungen pro Jahr über seine Plattform. zvoove beschäftigt über 1.000 Mitarbeitende an 28 Standorten in Europa und Lateinamerika. www.zvoove.com

Über profitask

profitask GmbH ist ein spezialisierter Dienstleister für Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland mit Sitz in Ulm und Schutterwald. Das Unternehmen bietet über sein Admin Center vollständige ausgelagerte Lohnabrechnungsdienstleistungen in zvoove Payroll und über das Sales Center Neukundengewinnung und Vertriebsunterstützung an. Mit über 25 Jahren Erfahrung hat profitask bereits Hunderte von Unternehmen in der Zeitarbeitsbranche unterstützt. www.profitask.de

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Babler nutzt Maiaufmarsch für Abrechnung mit „Österreich-Trump“

04.05.2026

Beim traditionellen Maiaufmarsch der SPÖ in Wien hat Bundesparteivorsitzender und Vizekanzler Andreas Babler die Bühne für eine klare Profilierung seiner Partei genutzt. Vor Tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Rathausplatz lobte er die Rolle der Sozialdemokratie in der Bundesregierung und versprach, weiter konsequent für sozialdemokratische Prinzipien einzutreten. Der 1. Mai sei „Kampftag für die Rechte, die euch zustehen“, sagte Babler und verwies auf Errungenschaften wie den Acht-Stunden-Tag und den freien Bildungszugang, die aus seiner Sicht hart erkämpft worden seien.

Babler stellte die aktuelle Regierungsarbeit in den Kontext einer schwierigen Ausgangslage. Die SPÖ habe Österreich mit einem „Rekordbudgetdesaster“, schwacher Wirtschaft und steigender Arbeitslosigkeit übernommen, betonte er. Verantwortung zu übernehmen sei „DNA“ der Sozialdemokratie, die Republik sei bereits zweimal von der SPÖ mitaufgebaut worden. Im Budgetbereich verwies Babler auf Maßnahmen, mit denen jene stärker herangezogen würden, „die sich immer gedrückt haben“ und in der Krise Rekordgewinne erzielt hätten. Als Beispiele nannte er eine Bankenabgabe und die Erhöhung der Konzerngewinnsteuer, die nach seinen Angaben erstmals seit 30 Jahren durchgesetzt worden sei.

Gleichzeitig hob Babler sozialpolitische Schritte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hervor. Als Erfolge der Regierungsbeteiligung führte er etwa die Schwerarbeitsregelung für Pflegekräfte und eine Hitzeschutzverordnung für Arbeiten im Freien an. Bei der Bekämpfung der Teuerung sieht der SPÖ-Chef Fortschritte, wenngleich er einräumte, dass Kompromisse nötig seien. Nichts werde „vom Himmel fallen“, man müsse sich durchkämpfen, so Babler, der die SPÖ als Kraft positionierte, die leistbares Leben, starke Arbeitnehmerrechte und ein besseres Österreich für kommende Generationen durchsetzen wolle.

Deutlich wurde Babler bei der Abgrenzung von der FPÖ und ihrem Bundesparteiobmann Herbert Kickl. Er verortete Kickl „auf der Seite der Autokraten“ und warnte vor einer „Achse des Chaos“, in die er internationale Autokraten und deren heimische Unterstützer einreihte. Kickl und dessen Umfeld seien die „größten Zujubler“ des früheren US-Präsidenten Donald Trump, sagte Babler und formulierte: „Wir brauchen keinen Trump auf österreichisch, das ist unsere Message.“ Die Sozialdemokratie habe ihr Versprechen gehalten, Österreich einen rechtsextremen Bundeskanzler zu ersparen, und verstehe sich als Schutzschild der Demokratie. Vor dem Hintergrund internationaler Konflikte betonte Babler zudem, es gebe „nichts Wichtigeres, als dass die Waffen schweigen und Solidarität einzieht“.