OSTRAVA, Tschechische Republik, 13. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Stimvia, ein tschechisches Medizintechnikunternehmen, das nicht-invasive Neuromodulationstherapien zur Behandlung der überaktiven Blase (OAB) entwickelt, gab heute die Erweiterung seines wissenschaftlichen Beirats und die Verstärkung seines internationalen Vertriebsteams bekannt, was eine neue Phase in der globalen Skalierung seiner Vorzeigetherapie URIS® markiert.

Vertiefung der Glaubwürdigkeit bei führenden Urologie-Experten aus den USA, Großbritannien und der EU
Das Unternehmen hat seinen wissenschaftlichen Beirat um führende Urologieexperten aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Europa erweitert und damit seine klinische und wissenschaftliche Führungsrolle im Zuge der Marktentwicklung und der internationalen Einführung gestärkt.
Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats sind:
Gemeinsam stärkt der wissenschaftliche Beirat die Fähigkeit von Stimvia, mit führenden Klinikern in Kontakt zu treten, die Schaffung von Evidenz zu unterstützen und das Vertrauen von Partnern und Investoren im Gesundheitswesen zu stärken.
Aufbau des kommerziellen Motors für internationale Märkte Skalierung
Gleichzeitig hat Stimvia hochrangige kaufmännische Talente eingestellt, um sein internationales Wachstum aufzubauen und zu beschleunigen. Dr. David da Silva wurde zum Leiter des weltweiten Vertriebs und der Marktentwicklung ernannt. Mit mehr als einem Jahrzehnt kaufmännischer Führungserfahrung bei MedTech-Unternehmen wie Medtronic, Stryker und Ascendis Health wird er sich auf skalierbare Vertriebspartnerschaften und Markteintrittsstrategien in Europa, LATAM und anderen wichtigen Regionen konzentrieren.
Stimvia hat außerdem Alim Topdag, MSc, zum Direktor für Vertrieb und Geschäftsentwicklung für Märkte außerhalb der Vereinigten Staaten ernannt. Er wird den Vertrieb und die Geschäftsentwicklung in prioritären Gebieten durch Vertriebspartnerschaften und direkte Geschäftsmodelle vorantreiben und gleichzeitig die klinische und technische Implementierung sowie die Einführung von Therapien unterstützen.
Durch die Kombination von erstklassiger klinischer Beratung und erweiterter kommerzieller Führung schafft Stimvia die Grundlage für die internationale Einführung von URIS® und die nächste Wachstumsphase auf den globalen Urologiemärkten.
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Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.
Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.
Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.
Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.