LONDON, 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- GoodWe stellte seine „Warm-Home"-Komplettlösung bei einer Auftaktveranstaltung in London vor und begrüßte fast 150 Branchenführer und Marktexperten zu einem Abend voller Einblicke und Austausch. Die Lösung vereint Solarenergie, Speichersysteme, E-Auto-Ladestationen, Heizung und intelligentes Energiemanagement in einem einheitlichen System und hilft Hausbesitzern so, einfacher auf saubere Energie zuzugreifen und gleichzeitig ihre Energiekosten zu senken.

„Der britische ‚Warm Homes Plan' gibt eine klare Richtung vor: Haushalte sollen zu aktiven Energieeinheiten werden. Das bedeutet, dass Haushalte nicht mehr nur Energie verbrauchen, sondern diese auch erzeugen und verwalten. Das bezeichnen wir als ‚Energie-Prosumer'", erklärte Daniel Huang, Gründer und CEO von GoodWe, in seiner Grundsatzrede.
PV + Speicherung in einem ausgereiften Markt mit günstigen Bedingungen
„Die Nachfrage nach Solaranlagen für Privathaushalte in Großbritannien wächst", sagte Markus A.W. Hoehner, Gründer und CEO der EUPD Group. „Der Markt ist strukturell auf eine beschleunigte Verbreitung von Solar-PV und Batteriespeichern ausgerichtet. Wir sehen, dass dieser Trend durch das Verhalten der Installateure verstärkt wird, da fast alle Anbieter gebündelte PV- und Speicherlösungen als Standardpaket für Privathaushalte in Großbritannien anbieten."
Die britische Regierung kündigte im Januar 2026 den mit 15 Milliarden Pfund dotierten „Warm Homes Plan" an, der bis 2030 die Modernisierung von bis zu 5 Millionen Haushalten zum Ziel hat. Etwa 5 Milliarden Pfund sind für vollständig finanzierte Modernisierungspakete für Haushalte mit geringem Einkommen vorgesehen, während eine Kombination aus subventionierten zinslosen und zinsgünstigen Darlehen sowie Investitionsmechanismen die breitere Einführung von Solar-PV, Batterien und Wärmepumpen in Haushalten unterstützen wird.
GoodWes „Warm-Home"-Komplettlösung
Mit ihrer „Warm Home"-Komplettlösung, die Photovoltaik-Baustoffe (PVBM), Wechselrichter und Speichersysteme wie die ESA-Serie, EV-Ladegeräte, Wärmepumpen und intelligentes Management umfasst, erfüllt GoodWe die wichtigsten Anforderungen des britischen Marktes für Solaranlagen in Privathaushalten. Das System ermöglicht eine Eigenverbrauchsquote von 70 %, wodurch sowohl die Energiekosten als auch die Emissionen erheblich gesenkt werden.
Um sich an unterschiedliche lokale Wohnbedingungen anzupassen, bietet das Unternehmen zudem eine kompakte Mikrospeicherlösung für Sozialwohnungen und Häuser mit begrenztem Platz an, die diesen den Zugang zu sauberer Energie mit minimalem Aufwand ermöglicht.
GoodWe stellte während der Veranstaltung seinen Ansatz „Ein System, ein Anbieter, ein Service" vor. Da die gesamte Lösung von einer einzigen Marke bereitgestellt wird, bedeutet dies für Installateure einen einfacheren Installationsprozess und weniger Kompatibilitätsprobleme. Für Hausbesitzer bedeutet dies ein reibungsloseres Erlebnis und ein zuverlässigeres System. Gleichzeitig wird der Service klar und standardisiert.
Das ESA-Energiespeichersystem als Herzstück
Im Mittelpunkt dieser Lösung steht das ESA All-in-One-Energiespeichersystem, das einen Solar-Wechselrichter mit modularen Batterien und einem intelligenten Energiemanagementsystem kombiniert. Entwickelt nach dem „4S-System"-Konzept von GoodWe: leise, intelligent, sicher und einfach – die ESA-Serie wurde entwickelt, um sowohl Leistung als auch ein nutzerorientiertes Erlebnis zu bieten.
Da Lärm ein großes Problem bei der Integration von Technologie in Wohnräumen darstellt, wies GoodWe darauf hin, dass selbst ihre dreiphasigen ESA-Modelle einen Betriebsgeräuschpegel von nur 30 dB* erreichen (*5–8 kW | bei 25 °C Umgebungstemperatur). Erreicht wird dies durch speziell entwickelte geräuscharme Lüfter, eine Echtzeitanpassung an die Betriebsbedingungen und einen vom Nutzer aktivierbaren Ultra-Silent-Modus.
Branchenweit erstes Whitepaper zur akustischen Leistung von PV- und ESS-Systemen
Im Rahmen der Veranstaltung veröffentlichte GoodWe in Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland ein Whitepaper zur akustischen Leistung von PV- und ESS-Systemen, das technische Einblicke in die Geräuschoptimierung bei der Nutzung in Wohngebäuden und darüber hinaus bietet. Als branchenweit erstes Whitepaper, das sich speziell mit der Geräuschreduzierung bei PV- und Energiespeichersystemen befasst, zielt es darauf ab, die Geräuscharmutstandards in der gesamten Branche voranzutreiben und das Nutzererlebnis zu verbessern.
„Für Energiespeichersysteme im Wohnbereich sind klarere Branchenstandards in Bezug auf Geräusche erforderlich. Dies würde dazu beitragen, akzeptable Geräuschgrenzwerte zu definieren und sicherzustellen, dass die Systeme so konzipiert sind, dass Störungen in dicht besiedelten Gebieten minimiert werden", erklärte Aditya Lyer, Key Account Manager bei TÜV Rheinland, während der Veranstaltung.
Kompatibilität mit führenden Smart-Tarifen
Bei der Einführungsveranstaltung in London hielten GoodWe und Kraken eine Unterzeichnungszeremonie ab, um ihre neue Partnerschaft zu feiern. Zu den intelligenten Funktionen der Geräte der ESA-Serie gehört auch die Kompatibilität mit Virtual Power Plant (VPP) und Energy Management System (EMS). Auf dem britischen Markt hat GoodWe die Systemkompatibilität und -integration mit Kraken, der Technologieplattform hinter den Smart-Tarifen von Octopus Energy, erfolgreich abgeschlossen.
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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.