FRANKFURT, Deutschland, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Bei den jüngsten Sitzungen des Technischen Komitees für Krane (ISO/TC96) der Internationalen Organisation für Normung (ISO) im Jahr 2026 in Frankfurt am Main kamen mehr als 100 Vertreter aus 16 Mitgliedsländern zusammen – darunter China, Deutschland, Frankreich, die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Australien, Finnland und Japan –, um über die Zukunft der internationalen Kranstandards zu diskutieren. Shan Zenghai, Vizepräsident und Chefingenieur von XCMG, leitete das technische Expertenteam des Unternehmens als Teil der chinesischen Delegation und trug zu den Diskussionen über mehrere wichtige Normeninitiativen bei.
Im Vorfeld der Sitzungen koordinierte die chinesische Delegation technische Vorschläge und Normenprioritäten in den wichtigsten Arbeitsgruppen. Während der Sitzungen trugen die Delegierten zu Diskussionen über Kransicherheit, Inspektionen und den Betrieb von Mobilkranen bei und trugen dazu bei, mehrere internationale Normeninitiativen voranzubringen.
Während der Sitzungen berichtete Shan Zenghai, der als Einberufer der Arbeitsgruppe „Sichere Nutzung von Mobilkranen" fungiert, über den Fortschritt von ISO 12480-2, Krane - Sichere Nutzung - Teil 2: Mobilkräne, eine von China angeführte Norm. Durch seine Aktualisierung wurde das Projekt in das Stadium des Entwurfs einer internationalen Norm (DIS) überführt.
Als Vertreter der chinesischen Delegation schlugen die technischen Experten von XCMG auch ein neues Arbeitsthema für ISO 9927-2, Krane - Inspektion - Teil 2: Mobilkräne vor, das auf großes Interesse bei internationalen Experten stieß. Darüber hinaus trug das Team dazu bei, die Überarbeitung der Norm ISO 9927-1, Krane - Prüfung - Teil 1: Allgemein voranzutreiben und übernahm darüber hinaus die Verantwortung für zwei weitere internationale Normungsprojekte. So brachten die von XCMG vertretenen chinesischen Unternehmen ihr technisches Know-how in die Krantechnologien der nächsten Generation ein.
Auf den Sitzungen wurde auch die Arbeit an 14 internationalen Krannormen vorangetrieben, die von China geleitet oder überarbeitet wurden, während zwei neue internationale Vorschläge eingereicht und sechs weitere internationale Normungsprojekte unter chinesischer Leitung durchgeführt wurden. Diese Entwicklungen haben Chinas Rolle in der internationalen Krannormung weiter gestärkt und die Position des Landes als wichtiges globales Zentrum der Kranherstellung gefestigt.
Als derzeit drittgrößter Baumaschinenhersteller der Welt hat XCMG die Entwicklung von mehr als 10 internationalen Normen angeführt oder eine zentrale Rolle dabei gespielt. Vom Export von Produkten bis hin zur Mitgestaltung globaler Standards unterstützt XCMG weiterhin den Fortschritt der chinesischen Fertigung in der globalen industriellen Wertschöpfungskette und trägt gleichzeitig zur technologischen Innovation und zur Modernisierung der Branche im gesamten Baumaschinensektor bei.
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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.