SHENZHEN, China, 29. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Beelink hat offiziell seine erste Produktreihe auf Basis der neuesten energieeffizienten Plattform Wildcat Lake von Intel vorgestellt und bringt damit Leistung der nächsten Generation, KI-Fähigkeiten und Effizienz in kompakte Desktop-Systeme. Die neue Serie umfasst zwei Mini-PCs und ein auf NAS-Nutzung ausgerichtetes Gerät. Damit ist Beelink die erste Technologiemarke, die Wildcat Lake in mehreren Produktkategorien einsetzt.

Intel 18A: Ein grundlegender Sprung
Das Herzstück der Plattform ist die fortschrittliche 18A-Prozesstechnologie von Intel. Der neue Fertigungsknoten führt die RibbonFET Gate-all-around (GAA) Transistortechnologie und die PowerVia-Stromversorgung über die Rückseite ein und verbessert damit Energieeffizienz, Wärmeverhalten und Signalstabilität im Vergleich zu früheren Designs auf FinFET-Basis erheblich. In Kombination mit den neuen Cougar Cove Performance-Cores und Darkmont Efficient-Cores von Intel liefert Wildcat Lake eine höhere Leistung bei niedrigerem Stromverbrauch.
Der Intel Core 3 304 Prozessor treibt die gesamte Wildcat-Lake-Produktreihe von Beelink an. Der Chip verfügt über einen Performance-Core, vier Efficient-Cores, integrierte Xe3-LPG-Grafik und eine integrierte NPU für KI-Workloads. Im Vergleich zum vorherigen Core i3-N305 liefert der Core 3 304 eine um 120 % höhere Single-Core-Leistung und eine um rund 60 % bessere Multi-Core-Leistung. Der Prozessor bietet außerdem eine KI-Gesamtrechenleistung von bis zu 24 TOPS und unterstützt KI-gestützte Produktivität, lokale Inferenz und intelligente Echtzeitanwendungen.
Eine vollständige Produktmatrix
Alle drei Beelink-Systeme unterstützen zwei USB4-Anschlüsse und 10-GbE-Netzwerke, richten sich jedoch an unterschiedliche Nutzungsszenarien.
Der EQ mini ist mit seinem ultrakompakten Design und integriertem Netzteil mit 45 W auf minimalistische Desktop-Setups für alltägliche Produktivität und KI-Workloads ausgerichtet.
Der EQi bietet zusätzlich Unterstützung für zwei Netzwerke mit einer Kombination aus 10-GbE- und 2,5-GbE-Ethernet und verfügt über ein integriertes 85-W-Netzteil, wodurch er sich für Netzwerk-, Edge-Computing- und Multitasking-Umgebungen eignet.
Der ME Pro kombiniert Mini-PC- und NAS-Funktionalität in einer einzigen kompakten Plattform und verfügt über zwei 3,5-Zoll-Laufwerksschächte sowie 10-GbE- und 2,5-GbE-Netzwerkanbindung für speicherintensive Produktivität und KI-Anwendungen.
Die neue Produktreihe spiegelt auch den wachsenden Trend zu kompakten, KI-fähigen Desktop-Systemen wider, bei denen Effizienz, Konnektivität und vielseitige Einsatzmöglichkeiten im Vordergrund stehen. Durch die Kombination moderner KI-Beschleunigung mit energieeffizientem Betrieb positioniert Beelink Wildcat-Lake-Systeme als praktische Lösungen für Privatanwender, Creator, kleine Unternehmen und Edge-Computing-Umgebungen.
Mit der Einführung der Wildcat-Lake-Produktreihe will Beelink Intel-18A-Technologie und KI-Beschleunigung in zugänglichere Systeme mit niedriger Leistungsaufnahme bringen und so dazu beitragen, KI-PCs über den Premium-Markt hinaus auf den breiten Desktop-Markt auszuweiten.

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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.