ZUGANG ZU ERNEUERBAREN ENERGIEN ENTSCHEIDEND, DAMIT DIE MOBILFUNKBRANCHE AUF KURS ZUM NETTO-NULL-ZIEL BLEIBT - NEUER GSMA-BERICHT

15.07.2026

Mobilfunkbetreiber haben ihre betriebsbedingten Emissionen seit 2019 um 13 % gesenkt – trotz eines Anstiegs der Mobilfunkanschlüsse um 10 % und einer mehr als vierfachen Zunahme des Datenverkehrs –, doch ist ein schnellerer Zugang zu sauberer Energie erforderlich, um die Fortschritte zu beschleunigen. 

LONDON, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Mobilfunknetzbetreiber weltweit erzielen bei der Reduzierung von CO2-Emissionen bedeutende Fortschritte; doch ein besserer Zugang zu erneuerbaren Energien – insbesondere in Schwellenländern – ist unerlässlich, wenn die Branche ihre Klimaziele erreichen und auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2050 bleiben will. Dies geht aus dem neuen Bericht der GSMA, Mobile Net Zero 2026: State of the Industry on Climate Action hervor.

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Der Bericht, der Energie- und Emissionsdaten von mehr als 110 Mobilfunkbetreibern analysiert, die 85 % der weltweiten Mobilfunkanschlüsse repräsentieren, zeigt, dass die betrieblichen Emissionen der Branche allein 2024 um 5 % und zwischen 2019 und 2024 um 13 % gesunken sind. Dies wurde erreicht, obwohl die Zahl der Mobilfunkanschlüsse im gleichen Zeitraum um 10 % gestiegen ist und sich der Datenverkehr mehr als vervierfacht hat.

Erneuerbare Energien sind nach wie vor der wichtigste Einzelfaktor für die Emissionsminderung. Die Netzbetreiber kauften oder erzeugten 2024 rund 70 TWh Strom aus erneuerbaren Energien – das entspricht der gesamten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Indonesien. Der Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien, den die Netzbetreiber beziehen (zusätzlich zu den bereits im Netzmix enthaltenen erneuerbaren Energien), hat sich seit 2019 von 10 % auf 24 % mehr als verdoppelt.

John Giusti, Chief Regulatory Officer bei der GSMA, sagte:

„Die Mobilfunkbranche beweist weiterhin, dass Wirtschaftswachstum, digitale Konnektivität und Klimaschutz Hand in Hand gehen können. Die Netzbetreiber verbinden mehr Menschen, übertragen mehr Daten und unterstützen die digitale Wirtschaft weltweit, während sie gleichzeitig ihre Emissionen senken."

„Die Fortschritte, die wir beobachten, sind ermutigend, aber es muss noch mehr getan werden. Der Zugang zu erneuerbaren Energien bleibt einer der wichtigsten Faktoren, die bestimmen, wie schnell die Netzbetreiber dekarbonisieren können. Politische Entscheidungsträger spielen eine entscheidende Rolle bei der Schaffung der Rahmenbedingungen, die Investitionen in die Infrastruktur für saubere Energie ermöglichen und den Übergang zur Netto-Null beschleunigen."

Fortschritte beschleunigen

Der Bericht empfiehlt, dass Regierungen eine entscheidende Rolle bei der Beschleunigung des Übergangs spielen, indem sie politische Rahmenbedingungen schaffen, die Investitionen in erneuerbare Energien und Netze fördern, die Strommärkte modernisieren, um den Zugang von Unternehmen zu erneuerbaren Energien zu verbessern, und Genehmigungsverfahren straffen, um den Ausbau sauberer Energie zu beschleunigen.

 

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Mayr-Melnhof erhält Klimaführer-Siegel der Financial Times für 2026

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Die Mayr-Melnhof Gruppe (MM Gruppe) zählt erstmals zu den „Europe’s Climate Leaders 2026“, einem Ranking der Financial Times, das europäische Unternehmen mit nachweislichen Fortschritten beim Klimaschutz auszeichnet. Die Aufnahme in die Liste gilt für den Konzern als zusätzliche externe Bestätigung seiner langfristig ausgerichteten Nachhaltigkeitsstrategie und der bisherigen Reduktion von Treibhausgasemissionen.

Das Ranking wurde von Statista in Zusammenarbeit mit der Financial Times erstellt und umfasst insgesamt 600 Unternehmen aus Europa. Bewertet wurden vor allem die Verringerung der direkten und indirekten kernnahen Emissionen (Scope 1 und Scope 2) sowie die Entwicklung der Emissionsintensität im Zeitraum von 2019 bis 2024. Ergänzend flossen klimabezogene Kennzahlen wie Bewertungen durch die Non-Profit-Organisation CDP und die Zielsetzungen im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi) in die Analyse ein.

Für die MM Gruppe zahlt sich insbesondere ihre ESG-Positionierung aus: Das Unternehmen verweist auf eine CDP-„Triple-A“-Bewertung in den Bereichen Klimawandel, Wälder und Wassersicherheit. Zudem sind die Klimaziele des Karton- und Verpackungsspezialisten von der SBTi validiert und an einem Dekarbonisierungspfad ausgerichtet, der sich am 1,5-Grad-Ziel orientiert. Diese Faktoren waren mitentscheidend für die Einstufung als eines der führenden europäischen Unternehmen beim Klimaschutz.

Vorstandsvorsitzender Peter Oswald sieht in der Auszeichnung den Beleg für die konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsagenda der vergangenen Jahre. Die Kombination aus ambitionierten, wissenschaftsbasierten Zielen und der Übersetzung dieser Ziele in messbare Emissionsreduktionen stärke aus seiner Sicht nicht nur die ökologische Bilanz, sondern auch die unternehmerische Positionierung der MM Gruppe im europäischen Markt.