ZPMC Launches First SOV Built for French Shipping Group LD Armateurs

04.09.2026

SHANGHAI, Sept. 4, 2026 /PRNewswire/ -- The Wind of Ocean, the first service operation vessel (SOV) built by Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co., Ltd. (ZPMC) for French shipping group LD Armateurs (LDA), was successfully launched recently. The milestone marks the beginning of a new phase in which key equipment will be installed and onboard systems commissioned. The next-generation SOV is designed to combine lower environmental impact with efficiency, safety and comfort.

The vessel represents a significant step in ZPMC's efforts to serve Europe's offshore wind industry with high-end offshore engineering equipment. The energy-efficient SOV measures 90 meters in length, 19.6 meters in beam and 7.3 meters in depth, and can accommodate up to 96 people. With an endurance of more than 30 days without resupply, it is designed for unrestricted service and can operate in the challenging conditions of the North Sea. The vessel features a diesel-electric hybrid propulsion system incorporating lithium batteries, along with a Dynamic Positioning Class 2 (DP2) system, a 3D motion-compensated crane and a wave-compensated gangway. These systems enable the safe transfer of personnel and equipment even in high sea states. Designed as a "floating hotel," the vessel combines lower-emission operations, offshore safety and comfortable living quarters, enhancing life onboard for crew members and maintenance technicians.

The project comprises two SOVs, with the second vessel having already reached the keel-laying milestone. It marks the first collaboration between ZPMC and LDA. Once completed, the vessels will be deployed to the DanTysk and Sandbank offshore wind farms in Germany's North Sea, where they will provide long-term operations and maintenance support, including equipment servicing and spare parts replacement, throughout the wind farms' operational lifecycles.

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Autobahn als Gefahrenzone: Wie KI das Arbeiten unter Verkehr sicherer machen soll

15.06.2026

Asfinag und ÖAMTC kombinieren emotionale Bewusstseinsbildung mit neuer Technologie, um den „Arbeitsplatz Straße“ sicherer zu machen. Unter dem Slogan „Danke, dass du auf meine Mama/meinen Papa aufpasst“ starten die Organisationen eine gemeinsame Kampagne, bei der die Kinder der Mitarbeitenden als Botschafter auftreten. Hintergrund sind mehrere schwere Unglücke mit Autobahn-Personal: Im Jahr 2025 war Asfinag-Personal in sechs Unfälle auf Autobahnen involviert, einer davon endete tödlich. Parallel zu der Kampagne wird in Österreich ein KI-basiertes Warnsystem im Live-Betrieb getestet.

Die Dimension des Problems ist erheblich. Laut Daten von Statistik Austria und ÖAMTC kam es 2025 zu insgesamt 2.137 Unfällen mit Personenschaden auf Autobahnen und Schnellstraßen, 45 davon verliefen tödlich. Als häufigste Ursachen gelten Unachtsamkeit und Ablenkung. Eine IFES-Umfrage zeigt, wie verbreitet riskantes Verhalten ist: Ein Drittel der Befragten gibt an, während der Fahrt Handy-Nachrichten zu lesen oder zu schreiben, die Hälfte bedient Navi oder Radio. Unter den unter 30-Jährigen räumen 60 Prozent ein, schon einmal während der Fahrt ein Video aufgenommen zu haben.

Das neue KI-System zielt darauf ab, die Arbeit von Straßenkolonnen unter fließendem Verkehr besser abzusichern. Auf Sicherungsfahrzeugen oder Warnleitanhängern montierte Kameras erfassen Fahrzeuge in rund 300 Metern Entfernung. Die Künstliche Intelligenz analysiert daraufhin den Fahrweg der herannahenden Fahrzeuge und löst bei Kollisionsgefahr Warnungen aus: Die Person am Steuer wird mit einem Hupsignal aufmerksam gemacht, während Straßenarbeiter ein kleines Gerät am Körper tragen, das im Gefahrenfall vibriert. Diese wenigen zusätzlichen Sekunden sollen reichen, um sich aus der Gefahrenzone zurückzuziehen.

Derzeit sind fünf Kameras im Einsatz, weitere 21 Kollisionswarner werden angeschafft. Der Testbetrieb läuft bis Jahresende, anschließend soll über eine flächendeckende Einführung entschieden werden. Auch der ÖAMTC erprobt die Technologie im praktischen Alltag: Elf Fahrzeuge des Clubs wurden mit dem System ausgerüstet, sie werden in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland getestet. Die Kombination aus KI-gestützter Früherkennung und einer breit angelegten Kampagne gegen Ablenkung am Steuer soll das Risiko für Verkehrspersonal senken – und zugleich Fahrerinnen und Fahrer stärker für die Konsequenzen ihres Verhaltens sensibilisieren.