BEIJING, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Am 8. Juli begann in der Stadt Jixi in der nordostchinesischen Provinz Heilongjiang eine Konferenz zur Förderung von Kultur und Tourismus als eine der Veranstaltungen der 8. Konferenz der Provinz Heilongjiang zur Entwicklung der Tourismusindustrie.

Die Veranstaltung verband die Sushen-Kultur – eine der frühesten Fischer- und Jägerkulturen im Nordosten Chinas – mit Grenzlandschaften, dem Roten Kulturerbe, dem Epos der Pioniere, dem Industrie- und Bergbauerbe sowie lebendigen Kultur- und Tourismuselementen und bot dem Publikum eine spektakuläre Darbietung, die den Reichtum der Region in den Bereichen Kultur und Tourismus hervorhob.
Xu Peng, stellvertretender Vorsitzender der World Tourism Alliance, erklärte in seiner Rede, dass China als weltweit bedeutendes Reiseziel und Herkunftsland von Touristen derzeit die Entwicklung des grenzüberschreitenden Tourismus mit beispiellosen Anstrengungen vorantreibt.
„In den letzten Jahren hat sich Heilongjiang der Förderung einer qualitativ hochwertigen Entwicklung seiner Kultur- und Tourismusbranche verschrieben. Es hat den Aufbau eines Eis- und Schneetourismus-Reiseziels sowie von Sommererholungsorten von Weltklasse vorangetrieben und damit die Umwandlung der Ressourcen des kalten Klimas in eine florierende Wirtschaft beschleunigt."
Als Gastgeberstadt der diesjährigen Konferenz zur Entwicklung der Tourismusbranche hat Jixi einen eigenständigen neuen Weg für die Ausrichtung der Konferenz beschritten, indem es seine Stärken als „Chinas Graphithauptstadt und Stadt des Ökotourismus" nutzte.
Die Stadt hat unter Nutzung ihrer vielfältigen Ressourcen eine umfassende Tourismuskarte entwickelt, das Besuchererlebnis durch digitale Technologien verbessert und den Touristenmarkt durch verbraucherfreundliche Maßnahmen und größere Offenheit erweitert.
Im Rahmen der Konferenz zur Entwicklung der Tourismusbranche fand eine Reihe von Veranstaltungen statt, darunter eine Konferenz zur Förderung der Kultur- und Tourismusbranche der Provinz, die nationale Konferenz zur Förderung von Reisebüros, Unterzeichnungszeremonien für wichtige Investitionsprojekte im Kultur- und Tourismusbereich sowie Exkursionen, die die Entwicklung der Kultur- und Tourismusbranche der Provinz veranschaulichten.
Diese Veranstaltungen brachten Branchenexperten, Kultur- und Tourismusunternehmen sowie Wirtschaftsvertreter zusammen, um gemeinsam Wege zur industriellen Modernisierung zu erörtern, neue Möglichkeiten für die Kultur- und Tourismusentwicklung zu erkunden und erfolgreiche Modelle für den Wandel im Kultur- und Tourismusbereich auszutauschen.
Unter Nutzung seiner einzigartigen Ressourcen wie Wälder, Feuchtgebiete und Grenzflüsse hat Heilongjiang zudem eine „100-Tage-Kampagne" für den Sommertourismus gestartet, bei der zehn hochwertige Themenreiserouten vorgestellt und ein provinzweites Ökosystem für den Kultur- und Tourismuskonsum gefördert wurden.
Original-Link: https://en.imsilkroad.com/p/351300.html
Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3005839/3064af188b6d4a19a86bd3542bdfd2b8.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/xinhua-silk-road-heilongjiang-startet-werbeveranstaltung-fur-kultur-und-tourismus-in-der-stadt-jixi-302824786.html
Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.