SHIGATSE, China, 31. August 2026 /PRNewswire/ -- Gyirong, ein Bericht von CMG:
Ein gewaltiger Schlammlawinenabgang im Grenzort Gyirong in dem Autonomen Gebiet Xizang im Südwesten Chinas hat Todesopfer gefordert und zahlreiche Menschen werden noch vermisst. Ausgelöst wurde die Katastrophe nach Angaben von Experten durch den Einsturz eines hochgelegenen Gletschers auf der nepalesischen Seite der Grenze.
Durch den Gletscherabbruch stürzten riesige Geröllmassen mit enormer Wucht den Hang hinab, rissen auf ihrem Weg Moränenschutt mit und verwandelten sich in eine Schlammlawine, die den Hafen von Gyirong traf, bevor sie flussabwärts weiter nach Nepal strömte, erläuterte Guo Zhaocheng, Experte des Ministeriums für natürliche Ressourcen.
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Die Lawine bewegte sich Schätzungen zufolge mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 Metern pro Sekunde – ein Tempo, das den Betroffenen kaum Zeit zur Flucht ließ. Das betroffene Gebiet erstreckte sich über mehr als 20 Kilometer, was zu den enormen Verlusten beitrug.
Angesichts dieser extremen Bedingungen müsse die Katastrophenvorsorge auf dem Qinghai-Xizang-Plateau von den Worst-Case-Szenarien ausgehen und den komplexen geografischen Gegebenheiten Rechnung tragen, so Guo weiter.
Die Entstehung der Mure:
Aufgrund des enormen Höhenunterschieds und der extrem hohen Fließgeschwindigkeit verfügte diese Schlammlawine über eine gewaltige Zerstörungskraft: Auf einer Bewegungsstrecke von 20 Kilometern betrug der vertikale Höhenunterschied fast 3300 Meter. Vom Gletscherbruch bis zum Eintreffen der Mure am Gyirong‑Hafen vergingen lediglich sieben Minuten - mit einer durchschnittlichen Fließgeschwindigkeit von 50 Metern pro Sekunde.
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Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.
Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.
Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.
Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.