Rokid stellt auf der IFA Berlin 2026 weltweit das AIUI Studio vor und erleichtert allen die Entwicklung von Anwendungen für KI-Brillen

10.09.2026

BERLIN, 10. September 2026 /PRNewswire/ -- Rokid, ein globaler Pionier im Bereich der Mensch-Computer-Interaktion und KI-gestützter Brillen, gab auf der IFA Berlin 2026 die weltweite Einführung von AIUI Studio bekannt, einer All-in-One-Plattform für die Entwicklung agentengestützter KI für Rokids KI-Brillen.

Rokid at IFA Berlin 2026

Rokid AIUI Studio: die Entwicklungsplattform für räumliche KI für alle

Mit AIUI Studio können Entwickler schnell räumliche KI-Anwendungen für die Rokid AI Glasses erstellen und veröffentlichen. Durch die Integration des AIUI Skills Library-Frameworks und der Codeunterstützung durch AIUI Code hilft AIUI Studio Entwicklern dabei, das Potenzial der Rokid-Hardware voll auszuschöpfen sowie ihre Entwicklungen durch die Reduzierung von Latenz, Speicherbedarf und Stromverbrauch zu optimieren.

Entwickler können direkt über ihren Webbrowser auf AIUI Studio zugreifen. Der leichte, KI-native Workflow reicht vom Entwurf bis zur Veröffentlichung, während Entwickler dank der integrierten Hardware-Simulation Anwendungen erstellen und testen können, ohne selbst eine entsprechende Brille zu besitzen.

AIUI Studio ist mehr als die Summe seiner Teile und bietet jedem die Möglichkeit, seiner Kreativität ohne große Hürden freien Lauf zu lassen. Nutzer können ihre Ideen in einfacher Sprache diktieren und AIUI Studio die App für sie erstellen lassen – Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich.

„Ein offenes KI-Ökosystem sollte Menschen mehr bieten als nur den Zugang zu Modellen und Anwendungen. Außerdem soll es ihnen die Möglichkeit geben, ihre eigenen Ideen und Bedürfnisse umzusetzen", sagte Ben Liu, Leiter für globale Kommunikation und Markenführung bei Rokid. „Mit AIUI Studio senken wir diese Hürde und helfen mehr Menschen dabei, ihre Ideen in funktionsfähige Smart-Glasses-Agenten umzusetzen."

Die weltweite Entwickler-Community von Rokid ist auf über 35 000 registrierte Entwickler angewachsen, wobei im Rokid Agent Store mehr als 500 Agenten verfügbar sind.

Rokid AIUI Studio ist ab sofort weltweit verfügbar.

Neue Einkaufsmöglichkeiten in Europa

Rokid hat eine neue eigene Website für das Vereinigte Königreich gestartet und damit seine digitale Präsenz in ganz Europa ausgebaut. Die Innovationen von Rokid sind nun auch im stationären Geschäft von Krys in Paris, in der Selfridges Tech Bar im Vereinigten Königreich sowie bei Coolblue in ganz Deutschland und den Benelux-Ländern erhältlich. Diese neuen Vertriebskanäle bieten Verbrauchern mehr Möglichkeiten, die Technologie von Rokid hautnah zu erleben.

Die neue Website für das Vereinigten Königreich von Rokid finden Sie hier auf gb.rokid.com

Rokids Präsentation auf der IFA 2026

Auf der IFA 2026 wurde Rokid mit dem Wareable Top Pick Award, dem Netzwelt Innovation Award und dem PC Pro Best of IFA ausgezeichnet. Rokid wurde zudem von den IFA-Veranstaltern eingeladen, barrierefreie Führungen für Besucher mit Sehbehinderung durchzuführen und empfing vier Gruppen mit insgesamt mehr als 60 Teilnehmern. Dank ihrer Objekt- und Umgebungserkennung helfen die Rokid Glasses Menschen mit Sehbehinderungen dabei, ihre Umgebung wahrzunehmen, und erhöhen so ihre Selbstständigkeit.

Informationen zu Rokid

Rokid wurde 2014 gegründet und ist ein globaler Pionier im Bereich Augmented Reality (AR) sowie KI, der menschenorientierte Smart-Brillen entwickelt, die intelligente Funktionen nahtlos in den Alltag integrieren. Das Unternehmen hat eine Reihe Innovationen im Bereich der KI- und AR-Hardware eingeführt, darunter das erste offene KI-Ökosystem für Wearables, eine Dual-Chip-Architektur, mehrsprachige Sprachinteraktion, intuitive KI-Kurzbefehle sowie in Serie gefertigte Smart-Brillen mit Display-Funktionen.

Weitere Informationen finden Sie auf global.rokid.com

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Purpurfarbene Busse statt Züge: Deutsche Bahn modernisiert Ostbayerns zentrale Magistrale

15.06.2026

Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.

Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.

Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.