„Reise deutscher Journalisten durch China 2026" erfolgreich abgeschlossen

01.06.2026

BEIJING, 1. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Ein Bericht von CMG

„Reise deutscher Journalisten durch China 2026“ erfolgreich abgeschlossen

Vom 21. bis 30. Mai fand unter der gemeinsamen Organisation des Sprachenzentrums für Europa und Lateinamerika der China Media Group (CMG) und des Generalkonsulats der Volksrepublik China in München die Medienveranstaltung „Reise deutscher Journalisten durch China 2026" statt. Stationen waren Beijing, Sichuan und Guangdong.

Elf Vertreter deutscher Medienhäuser – darunter Bayerischer Rundfunk, Oberbayerisches Volksblatt, Franken Life und die Zeitung Neue Solidarität – erhielten während der zehntägigen Reise einen vielschichtigen Einblick in Chinas historisches Erbe und moderne Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Medien, Kultur, Tourismus und Technologie.

In Beijing nahm die Gruppe an einer Pressekonferenz des chinesischen Außenministeriums sowie an einem chinesisch-deutschen Medien- und Denkfabriken-Rundtischgespräch teil. Dabei tauschten sie sich mit einheimischen Medienvertretern über die Dynamik der chinesischen Medienlandschaft und internationale Kooperationsmöglichkeiten aus. Besuche des China World Trade Center, des 798-Kunstviertels und der Großen Mauer bei Mutianyu ermöglichten zudem eine lebendige Begegnung mit Chinas kultureller, technologischer und gesellschaftlicher Entwicklung.

In der Provinz Sichuan standen unter anderem die Panda-Forschungsstation in Chengdu, der internationale Eisenbahnhafen Chengdu, das Bewässerungssystem von Dujiangyan, das Sanxingdui-Museum sowie der Kultur- und Kreativpark Tianfu Changdao auf dem Programm. Auf diese Weise gewann die Delegation einen umfassenden Eindruck von den Fortschritten der Region in den Bereichen hochwertige Entwicklung, Kulturerbe-Schutz, Tourismusförderung, internationale Vernetzung und digitale Kulturinnovation.

In Zhuhai der Provinz Guangdong besuchten die Journalisten die Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke, Gree Electric Appliances und Kingsoft Software – und dokumentierten Chinas Erfolge im Infrastrukturbau, der High-End-Fertigung und der Digitaltechnologie.

Ziel der Veranstaltung war es, eine Plattform für den Dialog zwischen chinesischen und deutschen Medien zu schaffen und dem deutschen Publikum ein differenziertes, authentisches und facettenreiches China-Bild zu vermitteln.

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Rollentausch im Digitalunterricht: Wenn Schüler Social-Media-Experten sind

04.05.2026

In der Debatte um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen rücken österreichische Schulen zunehmend in den Fokus. Golli Marboe, Initiator der „Mental Health Days“, fordert, Lehrerinnen und Lehrer deutlich stärker zu unterstützen – und zugleich in die Pflicht zu nehmen. Im Gespräch mit der APA plädierte er dafür, dass alle Pädagoginnen und Pädagogen einmal im Jahr verpflichtend eine Fortbildung zu einem Thema rund um das psychische Wohlbefinden absolvieren. Zusätzlich brauche es ein strukturiertes Angebot zur regelmäßigen Supervision.

Marboe verweist darauf, dass der Lehrberuf damit eine Sonderrolle einnimmt: „Es ist der einzige Sozialberuf, der das nicht hat“, sagt er mit Blick auf fehlende Supervisionsstrukturen. Nach seiner Vorstellung sollen Lehrkräfte damit nicht nur entlastet, sondern auch besser befähigt werden, Warnsignale bei Schülerinnen und Schülern frühzeitig zu erkennen und professionell darauf zu reagieren. Die Forderung zielt auf eine langfristige Verankerung von Mental-Health-Kompetenz im Schulalltag ab.

Zusätzlichen Druck erzeugt aus Sicht von Fachleuten der Umgang Jugendlicher mit sozialen Medien. Barbara Haid, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP), unterstützt ein Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige ausdrücklich. „Kinder brauchen keine sozialen Medien“, betont sie und spricht sich für einen altersgerechten, schrittweisen Zugang aus – ähnlich wie beim Führerschein, für den man lernen und eine Prüfung ablegen müsse. Besonders problematisch seien sogenannte „Endless Reels“, also endlos scrollbare Kurzvideo-Formate, die nach Einschätzung von Haid und Marboe stärkere Auswirkungen auf die Psyche haben können als klassische Textnachrichten, während Ängste gleichzeitig diffuser würden.

Dass viele Lehrkräfte im Bereich Social Media weniger sattelfest sind als ihre Schülerinnen und Schüler, sehen die beiden Experten nicht als Nachteil. Marboe zieht den Vergleich mit Suchtprävention: Man müsse „nicht jede Droge ausprobieren, um darüber reden zu können, dass Drogen schlecht sind“. Haid verweist auf Klassen, in denen sich Lehrende digitale Plattformen von den Jugendlichen erklären lassen. Diese bewusste Rollenumkehr könne die Beziehungsebene stärken, weil die Schülerinnen plötzlich als Expertinnen auftreten. Aus Sicht der Befürworter solcher Ansätze ist das Zusammenspiel aus besser geschulten Pädagoginnen, klareren Social-Media-Regeln und strukturierten Unterstützungsangeboten ein zentraler Baustein, um die mentale Gesundheit junger Menschen im Bildungssystem langfristig zu stabilisieren.