TOKIO, 14. Mai 2026 /PRNewswire/ -- PowerX, Inc. (Hauptsitz: Tamano Stadt, Präfektur Okayama; Direktor, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer: Masahiro Ito; Wertpapierkennnummer: 485A) hat heute das Produktkonzept für „PowerX Energy Blade" vorgestellt, ein für Rechenzentren konzipiertes, rackmontiertes Batterie-Energiespeichersystem. Das System befindet sich derzeit in der Entwicklung und soll 2027 auf den Markt kommen; das Unternehmen sucht nun nach Partnern für die Implementierung.

Da der Einsatz von KI zu einem steigenden Stromverbrauch in der gesamten IT-Infrastruktur führt, sind die Steuerung der Stromkosten und die Sicherstellung einer stabilen Stromversorgung zu entscheidenden Herausforderungen für Betreiber von Rechenzentren geworden. Es werden auch neue Netzanschlussmodelle diskutiert, die durch die Kombination von Lastabwurf in Zeiten von Netzengpässen einen früheren Netzanschluss ermöglichen.
PowerX Energy Blade ist ein leistungsstarkes, rackmontiertes Batterie-Speichersystem, das speziell zur Bewältigung dieser Herausforderungen entwickelt wurde. Es nutzt Lithium-Ionen-Zellen, die für schnelles Laden und Entladen optimiert sind, und ermöglicht so eine bidirektionale Reaktion auf Schwankungen von Angebot und Nachfrage im Stromnetz innerhalb von Millisekunden. Das System unterstützt die von den neuesten KI-GPUs benötigte 800-V-Gleichstromversorgung und kann zudem herkömmliche Batterie-Backup-Einheiten (BBUs) ersetzen.
Das System verwandelt Rechenzentren – die traditionell reine Stromverbraucher sind – in flexible Netzressourcen. Die Batterie reagiert innerhalb von Millisekunden auf Netzsignale und gibt bei Bedarf Energie ab oder nimmt sie auf, während die von PowerX entwickelte Compute Modulation-Technologie die Serverauslastung dynamisch anpasst, sodass Netzdienste bereitgestellt werden können, ohne den Kernbetrieb des Rechenzentrums zu beeinträchtigen.
Für Betreiber von Rechenzentren eröffnet das System neue Einnahmequellen durch die Teilnahme an Märkten für Frequenzausgleichsreserven (Frequency Containment Reserve, FCR) oder ähnlichen Märkten für Netzflexibilität sowie an Programmen zur Laststeuerung (Demand Response, DR). Lastspitzenausgleich und Lastglättung können zudem praktische Vorteile mit sich bringen, wie beispielsweise einen früheren Netzanschluss im Rahmen flexibler Anschlussmodelle, günstigere Stromlieferverträge und die Möglichkeit, den Serverausbau im Rahmen der vorhandenen Energiebudgets zu maximieren.
PowerX Energy Blade knüpft an das im Februar 2026 angekündigte skalierbare, modulare Rechenzentrum „Mega Power DC" an und erweitert das Portfolio des Unternehmens an batteriebetriebenen Lösungen auf gebäudebasierte Rechenzentren. Zusammen bringen diese Produkte das Engagement von PowerX für den Aufbau der sozialen Infrastruktur voran, die die Grundlage für das KI-Zeitalter bildet – sowohl auf der Energie- als auch auf der Rechenseite.
Ein Whitepaper mit Einzelheiten zum technischen Konzept des Systems und zu den Demonstrationsdaten ist verfügbar unter: https://power-x.jp/datacenter/energy-blade
Dieses Dokument wurde zu Referenzzwecken aus dem japanischen Original übersetzt. Sollten Abweichungen zwischen dieser Übersetzung und dem japanischen Original bestehen, ist das Original maßgebend.
Medienkontakt: pr@power-x.jp
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Österreich hat drei russische Diplomaten wegen des Verdachts der Spionage des Landes verwiesen und sie zu „persona non grata“ erklärt. Nach Angaben der Regierung sollen die betroffenen Mitarbeiter der russischen Vertretungen in Wien in Aktivitäten verwickelt gewesen sein, die als nachrichtendienstliche Operationen gelten. Die Außenministerin Beate Meinl-Reisinger betonte, es sei „inakzeptabel“, diplomatische Immunität für Spionage zu nutzen. Laut einer Erklärung aus Wien haben die drei Diplomaten Österreich bereits verlassen.
Nach Berichten des österreichischen Rundfunks ORF sollen die Diplomaten direkt in satellitengestützte Überwachungstätigkeiten involviert gewesen sein. Es geht demnach um mutmaßliche Spionage gegen in Wien ansässige internationale Organisationen unter Nutzung von Satellitentechnik auf dem Gelände der russischen Botschaft und des russischen Diplomatenkomplexes. Die Regierung hatte bereits im April die Aufhebung der diplomatischen Immunität der drei Betroffenen gefordert, Moskau kam dieser Forderung jedoch nicht nach. Die österreichische Außenministerin verwies in diesem Zusammenhang auf die „Vielzahl von Antennen“ auf den Dächern russischer Vertretungen in Wien, die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden.
Wien reagiert auf den Fall auch mit einer geplanten Verschärfung des Strafrechts. Bislang ist Spionage durch ausländische Nachrichtendienste in Österreich nur strafbar, wenn sie sich direkt gegen österreichische Interessen richtet. Die Bundesregierung will nach einem Vorschlag des Justizministeriums einen zusätzlichen Tatbestand einführen, der auch die Interessen internationaler Organisationen – etwa der Vereinten Nationen und ihrer Spezialorganisationen mit Sitz in Wien – schützt. Zudem sollen bestehende Spionageparagrafen verschärft werden. Wien ist nach New York und Genf eines der wichtigsten diplomatischen Zentren weltweit und beherbergt zahlreiche internationale Einrichtungen.
Das russische Botschaftspersonal reagierte empört auf die Entscheidung. Die russische Botschaft in Wien bezeichnete die Ausweisung als „ungehörig, unbegründet, politisch motiviert und völlig inakzeptabel“ und kündigte „scharfe Gegenmaßnahmen“ an. Nach Angaben von Medien sind in Österreich rund 220 Mitarbeiter der russischen Botschaft akkreditiert; seit Beginn des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine im Jahr 2022 wurden bereits rund ein Dutzend russischer Diplomaten des Landes verwiesen. Nach Zählung der Nachrichtenagentur Reuters summierten sich die Ausweisungen seit 2020 auf 14 russische Diplomaten. Aus Moskau kam zunächst keine detaillierte Reaktion auf die jüngste Entscheidung der österreichischen Regierung.