Die Qualifizierung in drei DDI-Bereichen positioniert OCIANA® als Plattform für digitale Intelligenz, Multisensor-Integration und Missionsunterstützung innerhalb des aufstrebenden Ökosystems für unbemannte Systeme in Kanada
MONTREAL, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- OCIANA® (Global Spatial Technology Solutions Inc. oder GSTS) freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen im Rahmen der „Defence Drone Initiative" (DDI) der kanadischen Regierung als Lieferant für den Marktplatz (Marketplace Supply Arrangement) qualifiziert wurde – und zwar in den Bereichen Stream 2 (Digitale Basistechnologien), Stream 3 (Systemintegration) sowie Stream 5 (Innovation und Erprobung).
Die „Defence Drone Initiative" wird gemeinsam vom Verteidigungsministerium (DND) und der Verteidigungsinvestitionsagentur (DIA) geleitet und soll die Entwicklung, Erprobung, Anpassung und Produktion kanadischer unbemannter und autonomer Systeme beschleunigen sowie den kanadischen Streitkräften (CAF) und der kanadischen Küstenwache (CCG) einen flexibleren Zugang zu neuen Technologien und operativen Fähigkeiten ermöglichen.
Durch die Qualifizierung wird OCIANA® als zugelassener Lieferant auf dem DDI Marketplace anerkannt und erhält die Möglichkeit, sich um zukünftige Aufträge in den Bereichen zu bewerben, für die das Unternehmen qualifiziert ist.
„Durch die Integration von Informationen aus verschiedenen weltraumgestützten, bodengestützten und unbemannten Sensoren kann OCIANA® den Betreibern ein umfassenderes Lagebild liefern, um die Missionsplanung, die Erkennung von Bedrohungen und den effektiven Einsatz unbemannter Systeme zu unterstützen", sagte Richard Kolacz, CEO von OCIANA®.
OCIANA® kann unbemannte und autonome Operationen auf folgende Weise unterstützen:
„Kanadas Investitionen in unbemannte und autonome Systeme schaffen die Möglichkeit, die Art und Weise, wie maritime Operationen durchgeführt werden, grundlegend zu verändern", sagte Kolacz. „Der Nutzen dieser Systeme steigt erheblich, wenn sie mit einer umfassenderen Informationsumgebung wie der von OCIANA® verbundenen sind."
Weitere Informationen zu OCIANA® finden Sie unter OCIANA.com
Informationen zu OCIANA
OCIANA® ist ein weltweit tätiges Unternehmen für maritime Informationsgewinnung, das Organisationen dabei unterstützt, von der Situationserkennung zum Handeln überzugehen. Bei Verteidigungs- und Sicherheitseinsätzen unterstützt OCIANA® Teams dabei, verdächtige Verhaltensweisen zu identifizieren, Bedrohungen früher zu erkennen, Absichten schneller zu deuten und entschlossen zu handeln. Für Unternehmen in der maritimen Lieferkette ermöglicht OCIANA® eine intelligentere Reise- und Ressourcenplanung, senkt den Treibstoffverbrauch, entlastet die Häfen und optimiert die Umschlagzeiten der Schiffe.
Weitere Informationen finden Sie unter OCIANA.com.
Medienkontakt: Anu Sood, Leiterin Marketing, press@ociana.com
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Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.
Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.
Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.
Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.
Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.