MSITEK nimmt am Retail Innovation Lab der New York Fashion Week teil

20.09.2026

WALDORF, Deutschland, 20. September 2026 /PRNewswire/ -- MSITEK, globaler SAP-Partner und Anbieter von Lösungen für die digitale Transformation, nahm während der New York Fashion Week (NYFW) am Retail Innovation Lab von NYFW Collections und SAP in New York teil.

MSITEK at NYFW

Als innovativer SAP-Partner war MSITEK eingeladen, seine Sichtweise zu Innovationen in Unternehmen, digitaler Transformation und der zunehmenden Bedeutung von KI für die Zukunft des Modeeinzelhandels einzubringen. Das Retail Innovation Lab ist ein Erlebnis, bei dem die Mode im Mittelpunkt steht und das zeigt, wie vernetzte Customer Journeys und Einzelhandelsabläufe zusammenwirken. Das Lab zeigt, wie KI, Kundenabsichten und Echtzeitdaten aus dem Geschäft für relevantere, personalisierte Erlebnisse entlang der gesamten Customer Journey im Modeeinzelhandel sorgen können.

SAP, MSITEK und ein Netzwerk von Partnern gestalten im Retail Innovation Lab gemeinsam die Zukunft des vernetzten Modeeinzelhandels.

MSITEK an der Schnittstelle von Technologie, Modeeinzelhandel und Innovation

Die NYFW bietet eine einzigartige Kulisse, um Führungskräfte aus den Bereichen Technologie, Einzelhandel, Mode und Wirtschaft zusammenzubringen und zu erörtern, wie Innovationen das Kundenerlebnis, die Betriebsabläufe und die Art und Weise, wie Unternehmen im Wettbewerb bestehen, neu gestalten.

Im Rahmen seiner Teilnahme gewährte MSITEK einen ersten Einblick in seine Smart Retail AI-Anwendung, die während der Events der New York Fashion Week vorgeführt wurde.

Die für Führungskräfte im Einzelhandel entwickelte Lösung nutzt KI, um Erkenntnisse aus Filialdaten zu gewinnen. So können Unternehmen Verluste erkennen, die Nachfrage prognostizieren und Filialdaten in konkrete Maßnahmen umsetzen – was intelligentere Bestandsentscheidungen, schlankere Abläufe und eine bessere Filialleistung ermöglicht.

„Wir freuen uns sehr, Teil des Retail Innovation Lab auf der New York Fashion Week zu sein", sagte Ashoo Tuli, Mitgründer und CEO von MSITEK. „Die New York Fashion Week ist eine außergewöhnliche Plattform, auf der Kreativität, Technologie und Führungskräfte aus der Wirtschaft zusammenkommen. Für MSITEK ist dies eine Gelegenheit, Ideen auszutauschen, unsere Innovationen zu präsentieren und zu untersuchen, wie KI greifbare geschäftliche Ergebnisse für den Modeeinzelhandel erzielen kann."

Informationen zu MSITEK

MSITEK ist ein globaler SAP-Partner mit mehr als 10 Jahren Erfahrung darin, Unternehmenstechnologien in Innovation, Agilität und messbare geschäftliche Ergebnisse umzusetzen.

Auf der Grundlage seiner Fachkompetenz in den Bereichen SAP Business AI-Plattform, Business Data Cloud, S/4HANA, Cloud-Transformation und intelligente Automatisierung unterstützt MSITEK Unternehmen in Nordamerika, Europa und auf globalen Märkten bei der Modernisierung, Innovation und Beschleunigung ihres Wachstums. Als Advanced-Level-Partner für die Kompetenzbereiche Business AI Platform und BDC arbeitet MSITEK weiterhin mit SAP zusammen, um Unternehmensinnovationen der nächsten Generation zu realisieren.

MSITEK Logo

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.