PERTH, Australien, 10. August 2026 /PRNewswire/ -- Lindian Resources Limited („Lindian" oder das „Unternehmen") (ASX: LIN) freut sich, den Erwerb von 100 % der hydrometallurgischen Aufbereitungsanlage für gemischte Seltenerdkarbonate („MREC") von SARECO in Stepnogorsk, Kasachstan („SARECO", „CLP" oder „MREC-Anlage") bekannt zu geben[1].
Highlights
Nach einer umfassenden rechtlichen, steuerlichen, technischen und ökologischen Due-Diligence-Prüfung hat sich Lindian dazu entschlossen, seine im März 2026 geplante Beteiligung von 51 % auf 100 % zu erhöhen, was die Überzeugung des Unternehmens hinsichtlich der Anlage und der damit verbundenen Chancen im nachgelagerten Bereich widerspiegelt. Die Akquisition umfasst zudem zwei weitere Lagerhallen mit einer Gesamtfläche von rund 15.500 m² sowie weitere Grundstücke und zugehörige Vermögenswerte, die erhebliche Kapazitäten für eine künftige Expansion bieten, während Lindian entlang der Wertschöpfungskette für Seltene Erden weiter voranschreitet. Nach der kürzlich durchgeführten institutionellen Kapitalbeschaffung in Höhe von 100 Millionen AUD verfügt Lindian über die erforderlichen finanziellen Mittel, um das Projekt Kangankunde bis zum ersten Cashflow zu führen und SARECO in die Produktion zu überführen.
Robert Martin, Executive Chairman von Lindian Resources, erklärte:
„Wir freuen uns sehr, die verbleibenden 49 % der Anteile an SARECO zu erwerben, wodurch sich der Anteil von Lindian auf 100 % erhöht. Als wir die Transaktion im März bekannt gaben, beabsichtigten wir, über ein Joint Venture einen Anteil von 51 % zu halten. Die seitdem geleistete Arbeit sowie die Erkenntnisse aus unserer Due-Diligence-Prüfung hinsichtlich des Potenzials von SARECO haben uns davon überzeugt, dass die vollständige Übernahme das beste Ergebnis für Lindian und seine Aktionäre darstellt."
„SARECO eröffnet Lindian einen äußerst kapitaleffizienten Einstieg in die nachgelagerte Verarbeitung von Seltenen Erden und stellt zudem die Grundstücke und die Infrastruktur bereit, um eine weitere Expansion im Laufe der Zeit zu ermöglichen. Besonders ermutigend ist für uns zudem das starke Interesse von Kunden und strategischen Partnern aus den Vereinigten Staaten, Europa und Japan. Angesichts der bevorstehenden ersten Produktion in Kangankunde, des von SARECO für das vierte Quartal 2026 angestrebten Beginns der Verarbeitung sowie der vollständigen Finanzierung des Unternehmens bis zum ersten Cashflow ist Lindian außerordentlich gut positioniert, um seine integrierte „Mine-to-MREC"-Strategie umzusetzen."
Lesen Sie die vollständige ASX-Mitteilung: https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-research/1.0/file/2924-03119419-6A1337877&v=undefined
[1] Siehe die ASX-Mitteilung „Lindian-RA-Joint-Venture erwirbt 100 % an der in Betrieb befindlichen Hydromet-Anlage – Produktion hochwertiger MREC bis zum 4. Quartal 2026" vom 3. März 2026.
[2] Siehe die ASX-Mitteilung „ANSTO bestätigt hohe NdPr-Ausbeute von 98 %" vom 15. Juli 2026. Das Unternehmen bestätigt, dass ihm keine neuen Informationen oder Daten bekannt sind, die die Angaben in der Mitteilung wesentlich beeinflussen.
Kontakt: Hannah Murphy hannah.murphy@lindianresources.com.au +61422858131
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Die Artenvielfalt von Taufliegen (Drosophila) im Raum Wien ist in den vergangenen drei Jahrzehnten massiv eingebrochen. Forschende des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien berichten, dass die Zahl der in der Stadt nachgewiesenen Arten im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 1994 um rund 50 Prozent gesunken ist. Die Ergebnisse, die nun im Fachjournal „Ecology and Evolution“ veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass vormals häufige Arten durch zugewanderte Taufliegen verdrängt worden sein könnten.
Grundlage der aktuellen Analyse ist das Citizen-Science-Projekt „Vienna City Fly“, das 2024 einfache Fliegenfallen an freiwillige Laienforscher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland verteilte. Die zurückgesandten Proben wurden für die nun publizierte Studie gezielt auf Fänge in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen beschränkt – also auf Innenräume, Balkone und Gärten. Damit liegt ein detailliertes Bild jener Drosophila-Gemeinschaft vor, die besonders eng an vom Menschen geprägte Lebensräume gebunden ist.
Insgesamt wurden mehr als 18.000 Taufliegen gesammelt und taxonomisch bestimmt; dabei identifizierte das Team um NHM-Forscher Martin Kapun 13 Drosophila-Arten. Bemerkenswert ist der Nachweis zweier Arten, die bislang in Österreich nicht registriert waren: Drosophila (D.) mercatorum und D. virilis. D. mercatorum ist ursprünglich in den USA, Mexiko und Südamerika verbreitet und wurde im vergangenen Jahrhundert nach Europa eingeschleppt, D. virilis stammt aus Asien und hat sich erst seit relativ kurzer Zeit über die nördliche Hemisphäre ausgebreitet.
Die Zusammensetzung der Populationen zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu wenigen dominanten Generalisten. D. mercatorum mit rund 8.800 Nachweisen und die Modellorganismus-Art D. melanogaster mit etwa 6.700 Funden waren die mit Abstand häufigsten Spezies in den Proben. „Dominiert wird die Drosophila-Population im Wiener Stadtgebiet von Generalisten mit starker Affinität zum Menschen“, erklärte Kapun der Austria Presse Agentur zufolge. Die Ergebnisse unterstreichen, dass zunehmende Verbauung und die starke Prägung durch menschliche Siedlungen mit einem Rückgang der Biodiversität einhergehen können – auch bei unscheinbaren Insekten, die als wichtige Indikatoren für den Zustand urbaner Ökosysteme gelten.