Huawei Digital Power präsentiert auf der IDEE 2026 Lösungen für verschiedene Anwendungsszenarien mit den Schwerpunkten Netzbildung und KI

20.09.2026

SHANGHAI, 20. September 2026 /PRNewswire/ -- Die 4. International Digital Energy Expo (IDEE 2026) fand vom 15. bis 17. September statt. Auf der IDEE 2026 präsentierte Huawei Digital Power unter dem Motto „Jeden Sonnenstrahl optimal nutzen, Strom für die Stromlosen" seine neuesten Ansätze zum Thema „Netzbildung + KI" im Bereich der erneuerbaren Energien. Das Unternehmen stellte seine Lösungen für Energieversorger, netzbildende Energiespeichersysteme (ESS), intelligente Mikronetze, grünen Strom für Gewerbe und Industrie (C&I), ultraschnelles Laden sowie netzinteraktive KI-Rechenzentren (AIDC) vor.

Versorgungsunternehmen: Netzbildende Stabilität trifft auf KI über den gesamten Lebenszyklus

Huaweis FusionSolar 9.0 UtilityPV-Lösung stellte die branchenweit erste 1000-VAC-Lösung, den branchenweit ersten netzbildenden String-Wechselrichter und die branchenweit größte intelligente 11-MW-Umspannstation vor. Diese Lösung verbessert die Leistungsfähigkeit großer Anlagen für erneuerbare Energien in Bezug auf Wirkungsgrad, Netzverträglichkeit sowie intelligenten Betrieb und Wartung (O&M) weiter.

Der innovative intelligente String-Wechselrichter verfügt über Netzerkennung und Schwingungsdämpfung. Im Bereich der KI basiert der „FusionSolar Agent" auf der Zusammenarbeit zwischen Gerät, Edge und Cloud. Dies hilft Kunden, Herausforderungen bei der Liberalisierung des Strommarktes zu bewältigen und einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Am 10. September 2026 bestand die „Smart I-V Curve Diagnosis"-Lösung von Huawei erfolgreich den L5-Test – die höchste Zertifizierungsstufe – des China General Certification Center und wurde damit zur ersten Lösung der Branche, die diese Zertifizierung erhielt.

Netzstabilisierende Energiespeichersysteme: Stabilisierung der Netze und Verbesserung der intelligenten Betriebsfähigkeiten

Huawei hat sechs netzbildende Funktionen auf Anlagenebene entwickelt, darunter Unterstützung der Kurzschlusskapazität, Trägheitsreaktion, Breitband-Schwingungsdämpfung, Primärfrequenzregelung, Black-Start-Fähigkeit und nahtloser Netz-Off-Grid-Wechsel. Diese Funktionen gewährleisten eine stabile Netzbildung für die gesamte Anlage unter allen Betriebsbedingungen und zu jeder Zeit.

Huawei stellte seine Lösung „Smart String Grid Forming ESS" der neuen Generation vor. Die Lösung zeichnet sich durch die branchenweit erste „1000 VACsmart"-String-Architektur, eine Durchgangs-Sammelschienen-Architektur und eine Netzbildungstechnologie auf Anlagenebene aus. Sie unterstützt eine Spannung von 1000 VAC und die branchenweit optimale Anlage mit 12,5 MW/50 MWh, wodurch das Leistungsverhältnis und die Liefereffizienz verbessert werden und gleichzeitig das Ertragspotenzial über den gesamten Lebenszyklus hinweg weiter ausgeschöpft wird. Darüber hinaus bietet die Lösung auf Basis der Digital-Twin-Plattform eine präzisere digitale Unterstützung für den Stromhandel und schafft ein Sicherheitssicherungssystem für den gesamten Lebenszyklus von der Zelle bis zum Netz.

Smart Microgrid: Ausgleich zwischen stabiler Stromversorgung und wirtschaftlicher Energienutzung

Die Smart-Microgrid-Lösung von Huawei zeichnet sich durch hohe Qualität und Effizienz, stabile Netzbildung sowie niedrigere Stromgestehungskosten (LCOE) aus und wurde bereits in vielen Regionen weltweit implementiert, in denen kein oder nur unzureichender Strom zur Verfügung steht.

Sie unterstützt die Anpassung an starke und schwache Netze, PQ/VSG-Umschaltung sowie den Betrieb im vollständigen VSG-Modus. Die Umschaltzeit zwischen Netz- und Inselbetrieb bei Mittelspannung beträgt 40 ms. Zudem unterstützt sie einen netzbildenden Ladezustand (SOC) von 5 % bis 98 % sowie den Parallelbetrieb mehrerer Spannungsquellen mit dem ESS und den Generatoren. Dies verbessert die Flexibilität der Systemkonfiguration und die Energieeffizienz weiter und gewährleistet gleichzeitig eine stabile Stromversorgung.

C&I Green Power: Die Netzformung erschließt den Wert der Synergie zwischen Erzeugung, Netz, Last und Speicherung

Die C&I-Allround-Lösung ist für verschiedene Szenarien ausgelegt, darunter reine PV-Anlagen, reine ESS-Anlagen, PV+ESS, Ladegeräte+ESS sowie virtuelle Kraftwerke (VPP). Huawei stellte zudem seine weltweiten Erfahrungen bei der Einführung dieser Lösung vor.

Im Bereich Energiespeicherung präsentierte Huawei seine C&I-Hybrid-Kühlungs-Netzformungs-ESS-Lösung der 241-kWh-Serie. Dieses Produkt erweitert den herkömmlichen Einzelkühlmodus durch eine innovative Wärmemanagementarchitektur zu einem intelligenten Hybridkühlmodus. Zudem führt es die innovative „Pack-Level-Optimierung 2.0"-Technologie ein. Das Produkt erreicht einen Round-Trip-Wirkungsgrad (RTE) von 91,8 % und eine Entladetiefe (DOD) von 100 % und übertrifft damit den Branchendurchschnitt.

Huawei FusionCharge: KI-gestütztes PV+ESS+Ladegerät für ultraschnelle Ladenetzwerke in allen Szenarien

Huawei FusionCharge integriert PV, ESS und Ladegeräte in ein intelligentes Mikronetz für PKWs und Nutzfahrzeuge. Das selbst entwickelte System verfügt über einen doppelten Schutz für Netz und Geräte, Luft-Flüssigkeits-Kühlung sowie eine KI-gesteuerte Planung, die den Umsatz der Ladestationen um über 15 % steigert. In Zusammenarbeit mit Partnern aus den Bereichen Logistik, Stadtverkehr und Autobahnverkehr strebt Huawei den Aufbau eines effizienten, netzfreundlichen und benutzerfreundlichen ultraschnellen Ladenetzwerks an.

Netzinteraktives AIDC: „3+1" – eine Neudefinition der Recheninfrastruktur

Durch die Nutzung von „3+1"-Innovationen baut Huawei ein netzinteraktives AIDC auf, das zuverlässig, energieeffizient, schnell bereitstellbar und netzfreundlich ist, um die Token pro Watt zu maximieren.

Huawei definiert die Stromversorgung und das Wärmemanagement von AIDC neu, indem es die MIMO-Stromarchitektur – mit netzfreundlichen USV- und ESS-Systemen – mit einem KI-gestützten Flüssigkeitskühlsystem im Megawattbereich kombiniert. Darüber hinaus unterstützt KI Rechenzentren über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg und gewährleistet Transparenz über die gesamte Verbindung, Zuverlässigkeit sowie einen effizienten Betrieb und Wartung.

Huawei Digital Power legt durch strenge Forschungs- und Entwicklungs-, Beschaffungs-, Fertigungs- und Serviceprozesse größten Wert auf die Qualität über die gesamte Verbindung hinweg. Huawei-Produkte haben sich weltweit unter extremen Bedingungen wie extremer Kälte und in großen Höhen bewährt und liefern stets eine Leistung, die die Erwartungen übertrifft.

Huawei Digital Power wird durch hohe Qualität Innovationen vorantreiben, den Kunden langfristig zuverlässigen Mehrwert bieten und mit der Branche zusammenarbeiten, um Qualitätsstandards zu erhöhen und Spitzenleistungen zu erzielen.

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Weitere Betrugsvorwürfe gegen René Benko im Signa-Komplex

15.06.2026

Im Insolvenzkomplex rund um den einstigen Signa-Konzern steht Firmengründer René Benko vor einem weiteren Strafverfahren. Die österreichische Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat beim Landesgericht Innsbruck erneut Anklage wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen (betrügerischer Krida) eingebracht. Der 49‑jährige Investor befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft. Die neue Anklage ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung, Benko bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Kern des aktuellen Verfahrens ist eine Garantieerklärung gegenüber einem Investor beziehungsweise den Vertretern einer Privatstiftung, hinter der nach Medienangaben der frühere Strabag‑Chef Hans-Peter Haselsteiner stehen dürfte. Nach Darstellung der WKStA soll Benko eine „wahrheitswidrige Garantie“ abgegeben und die Stiftung dadurch um rund fünf Millionen Euro geschädigt haben. Konkret sollen die vertretungsbefugten Organe der Stiftung durch die Erklärung dazu veranlasst worden sein, etwa 3,3 Millionen Euro an die Signa Holding zu überweisen und auf die Rückforderung weiterer rund 1,7 Millionen Euro zu verzichten.

Der Garantie zufolge sei der Privatstiftung eine Zahlung von in Summe rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 zugesichert worden. Diese Rückzahlung sei jedoch ausgeblieben, so die Anklagebehörde. Dadurch soll die Stiftung in Millionenhöhe geschädigt und im Gegenzug die Signa Holding sowie eine weitere Gesellschaft unrechtmäßig bereichert worden sein. Neben dieser angeblichen Falschgarantie wirft die WKStA Benko vor, im Zuge der Signa-Insolvenz sowie seiner persönlichen Insolvenz ein Jagdgewehr im Wert von rund 80.000 Euro vor den Gläubigern verborgen zu haben und damit deren Befriedigung vereitelt zu haben.

Benko war über zwei Jahrzehnte eine der prominentesten Unternehmerfiguren im deutschsprachigen Raum. Mit einem dicht verschachtelten Geflecht aus Immobilien- und Handelsbeteiligungen baute er das Signa-Imperium auf, zu dem zeitweise auch die deutschen Warenhausketten Karstadt und Kaufhof gehörten. Steigende Zinsen, höhere Baukosten und aggressive Zukäufe trugen letztlich zur Insolvenz des Konzerns bei. Im weitläufigen Signa-Komplex wird der ehemalige Milliardär von der WKStA unter anderem wegen Betrugs, Untreue und Bankrotts verdächtigt; weitere Anklagen hält die Behörde für möglich.

Der Investor ist bereits in zwei ähnlichen Verfahren verurteilt worden, beide Urteile sind jedoch noch nicht rechtskräftig. Im Oktober 2025 verhängte ein Gericht eine zweijährige Haftstrafe, im Dezember desselben Jahres folgte wegen Schädigung von Gläubigern eine weitere Verurteilung zu 15 Monaten auf Bewährung sowie eine Geldstrafe. Parallel dazu laufen mehrere Ermittlungsstränge, die auch andere frühere Führungskräfte aus dem Signa-Umfeld betreffen. Die jetzige Anklage erhöht den juristischen Druck auf Benko weiter und dürfte die Aufarbeitung einer der spektakulärsten Unternehmenspleiten im deutschsprachigen Raum zusätzlich in die Länge ziehen.