ATLANT 3D bringt den NANOFABRICATOR® PRO auf den Markt: Die erste und einzige physische Plattform für die KI-gestützte Materialforschung der Welt

17.08.2026

KOPENHAGEN, Dänemark, 17. August 2026 /PRNewswire/ -- ATLANT 3D gab heute die Einführung des NANOFABRICATOR® PRO bekannt, der weltweit ersten und einzigen physikalischen Plattform für KI-gestützte Materialforschung. Die Plattform verbindet KI-gestützte Materialforschung mit programmierbarer Fertigung auf atomarer Ebene, experimenteller Validierung und dem Prototyping von Geräten und beschleunigt so den Übergang vom Entwurf zu herstellbaren Materialien und Geräten.

ATLANT 3D NANOFABRICATOR® PRO, the world’s first and only physical platform for AI-driven materials discovery.

Während KI die Materialforschung revolutioniert, bleibt die Validierung KI-generierter Vorhersagen eine zentrale Herausforderung. Herkömmliche Arbeitsabläufe trennen Materialdesign, Fertigung, Charakterisierung und Herstellung in voneinander getrennte Prozesse, was Innovationen verlangsamt und den Übergang von digitalen Entdeckungen zu realen Technologien einschränkt.

Basierend auf der proprietären Direct-Atomic-Layer-Processing (DALP®)-Technologie von ATLANT 3D bildet der NANOFABRICATOR® PRO die Grundlage der Physical AI Infrastructure for Matter sowie der A-HUB Autonomous Materials Foundry von ATLANT 3D. Er integriert KI-gesteuerte Materialforschung, Fertigung auf atomarer Ebene und schnelle Validierung in den Bereichen Halbleiter, fortschrittliche Verpackungstechnologien, Quantentechnologien und neue Anwendungsbereiche.

Der NANOFABRICATOR® PRO wird mithilfe von Automated Industrial Robotics (AIR) industriell gefertigt und ist eine SEMI-konforme Plattform für die fortschrittliche Halbleiterfertigung. AIR fertigt die Plattform in den USA, ermöglicht so eine skalierbare Produktion, unterstützt die Expansion von ATLANT 3D in den USA und liefert ein serienreifes System.

„KI verändert grundlegend die Art und Weise, wie neue Materialien entdeckt werden. Die nächste Herausforderung besteht darin, diese Entdeckungen in praktische Innovationen umzusetzen. Gemeinsam mit AIR stellen wir den NANOFABRICATOR® PRO vor, der die Schaffung autonomer Plattformen der nächsten Generation mit integrierter Messtechnik ermöglicht", sagte Dr. Maksym Plakhotnyuk, CEO und Gründer von ATLANT 3D. „Durch die Verknüpfung von KI-gestützter Materialforschung, fortschrittlicher Fertigung und experimenteller Validierung ermöglichen wir die schnelle Umsetzung computergestützter Vorhersagen in funktionale Materialien und legen gleichzeitig den Grundstein für die Physical AI Infrastructure for Matter."

„Die Industrialisierung bahnbrechender Technologien erfordert fundiertes Fachwissen über zuverlässige und skalierbare Plattformen", sagte Bob Fung, President von Automated Industrial Robotics Silicon Valley. „Unsere Partnerschaft verbindet fortschrittliche Ingenieurskunst mit den Fertigungskapazitäten der USA, um die NANOFABRICATOR® PRO-Plattform bereitzustellen und damit neue Horizonte für zukünftige Industrien zu eröffnen."

Der nächste Schritt für ATLANT 3D besteht darin, auf der NANOFABRICATOR® PRO basierende autonome Plattformfunktionen mit integrierter Messtechnik und weiteren Verarbeitungslösungen auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen sucht strategische Partner aus dem Bereich der Spitzentechnologien, um zu wachsen und zu expandieren und so die nächste Generation der physikalischen KI aufzubauen.

Informationen zu ATLANT 3D

ATLANT 3D ermöglicht KI-gesteuerte Materialinnovationen und Fertigung auf atomarer Ebene. Mithilfe der DALP®-Technologie bietet das Unternehmen eine programmierbare Steuerung von Materie, um digitales Materialdesign in physische Realität umzusetzen, und leistet damit Pionierarbeit bei der Physical AI Infrastructure for Matter.

Weitere Informationen zu NANOFABRICATOR® PRO finden Sie unter www.atlant3d.com/nanofabricator_pro sowie zu ATLANT 3D unter www.atlant3d.com.

ATLANT 3D logo

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Greenpeace rechnet mit Milliardenaufwand für Entsorgung von Asbest-Schotter

15.06.2026

Der Asbest-Skandal rund um mehrere Steinbrüche im Burgenland entwickelt sich zu einer Milliardenbelastung für die öffentliche Hand. Nach einer neuen Berechnung der Umweltorganisation Greenpeace wird der materielle Schaden durch Entsorgung und Sanierung mindestens 1,6 Milliarden Euro betragen. Betroffen sind nicht nur das Burgenland, sondern auch Teile der Steiermark, Niederösterreichs sowie Gebiete in Ungarn, in die asbesthaltiges Material geliefert oder verbaut wurde.

Grundlage der Kostenschätzung ist die Annahme, dass seit 1990 rund 26 Millionen Tonnen asbesthaltiges Gestein aus vier Steinbrüchen abgebaut wurden. Greenpeace geht davon aus, dass etwa 20 Millionen Tonnen kurz- oder langfristig auf Asbestdeponien landen werden, während der Rest als Straßenunterbau, Fundamente oder in privaten Gärten in der Umwelt verbleibt und kaum mehr rückholbar ist. Rund 20 Prozent des Abfalls sollen in Form von asbesthaltigem Asphalt anfallen, dessen Deponierung besonders aufwendig ist und künftige Straßensanierungen über Jahrzehnte verteuern dürfte.

Mindestens drei Viertel der veranschlagten 1,6 Milliarden Euro entfallen laut Greenpeace auf die Entsorgung des Materials, der Rest auf Sanierungen. Für die Rechnung wurde ein Entsorgungspreis von lediglich 50 Euro je Tonne angesetzt – etwa die Hälfte des vor Bekanntwerden des Skandals üblichen Marktpreises. Diese Kalkulation sei nur zu halten, wenn rasch neue, sichere und kostengünstige Deponien errichtet werden, etwa in bereits geschlossenen Steinbrüchen, argumentiert Greenpeace. Andernfalls könnten sich die Gesamtkosten nach Einschätzung der Organisation auf mindestens das Doppelte erhöhen.

Die von Greenpeace genannten Summen übersteigen die Umsätze der betroffenen Steinbruchbetreiber deutlich und dürften auch die finanziellen Möglichkeiten des Landes Burgenland überfordern. Die Umweltorganisation drängt daher auf ein Eingreifen des Bundes und fordert, Mittel aus der Katastrophenhilfe bereitzustellen und einen Rahmen für eine kostengünstige Entsorgung zu schaffen. Zugleich verweist sie auf die Verantwortung des zuständigen Umweltministers, für ausreichend Deponiekapazitäten zu sorgen, um Kostenrisiken zu begrenzen und die logistisch aufwendige Räumung der asbestbelasteten Materialien langfristig planbar zu machen.