Hersteller gehen von der MES-Implementierung zur unternehmensweiten Nutzung über, die meisten haben jedoch Schwierigkeiten mit der Skalierung
MILWAUKEE, 14. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK), das weltweit größte Unternehmen für industrielle Automatisierung und digitale Transformation, hat heute den Branchenbericht „Scaling MES Across the Enterprise" veröffentlicht. Dieser basiert auf den Beiträgen von 1.560 Entscheidungsträgern aus Fertigungs- und Industriebetrieben in 17 Ländern. Die Studie ergab, dass trotz der weit verbreiteten Einführung von Manufacturing Execution Systems (MES) die unternehmensweite Skalierung zur entscheidenden Herausforderung für Hersteller geworden ist, die Leistung, Integration und den langfristigen Mehrwert steigern wollen.
Die meisten Hersteller haben MES in mindestens einem Werk im Einsatz. Weitaus weniger haben es jedoch geschafft, diese Technologie standortübergreifend konsistent zu nutzen. Zurückzuführen ist dies auf Faktoren wie isolierte Systeme, unzureichend genutzte Daten und steigende Betriebsrisiken, die allesamt den Wert begrenzen, den Hersteller aus ihren bereits getätigten Investitionen ziehen können.
Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts:
In der Praxis skalieren Hersteller mit der MES-Technologie von Rockwell. Dazu zählt beispielsweise Kumi North America, ein Tier-1-Automobilzulieferer, der auf Spritzguss-Innenraumkunststoffe und –Baugruppen spezialisiert ist. Als langjähriger Kunde hat das Unternehmen Plex ursprünglich im Jahr 2008 implementiert und die intelligente Fertigungssoftware seitdem in seinen Werken in den Vereinigten Staaten und Kanada eingeführt. Zuletzt wurde die Nutzung um Plex MES Automation & Orchestration (MES A&O) erweitert.
„Vor Plex gab es Schwierigkeiten bei der Synchronisierung unserer Betriebsabläufe und einige Standorte hatten gar keine entsprechende Software", erinnert sich Paul Andrews, Assistant Vice President of Systems bei Kumi North America. „Unsere Plex-Infrastruktur ist mit dem expandierenden Geschäft von Kumi mitgewachsen, wobei wir die Plex-Technologie immer wieder auf neue Weise eingesetzt haben."
„Die MES-Einführung selbst ist nicht mehr die eigentliche Hürde, sondern die Skalierung auf Unternehmensebene", erklärt Anthony Murphy, Vice President of Product Management bei Rockwell Automation. „Hersteller haben möglicherweise mit ersten Investitionen in die MES-Technologie schon Einiges erreicht. Für viele bleibt es jedoch eine große Herausforderung, eine vollständige Wertschöpfung im gesamten Unternehmen zu realisieren. Auch die Bedeutung eines MES hat sich gewandelt – von der reinen Produktionsverfolgung hin zur Bereitstellung von Einblicken in die gesamten Betriebsabläufe eines Unternehmens wie Qualitätsmanagement, Mitarbeiterproduktivität und Lieferkettenprognosen. Ist die Konnektivität erst einmal hergestellt ist, entstehen außerdem weitere Möglichkeiten, KI-Technologie gewinnbringend zu nutzen. Hersteller, die am Ende gewinnen, tun im Prinzip nicht mehr als andere – ihre Maßnahmen sind nur deutlich besser koordiniert. Mit einem flexibel erweiterbaren Edge-to-Cloud-MES wie Plex können Hersteller auf Anhieb alle Aspekte der Produktion miteinander verknüpfen und dann im Laufe der Zeit beliebig skalieren."
„Hersteller haben die Frage, ob sie ein MES einführen sollen, längst hinter sich gelassen und stehen nun vor der schwierigeren Herausforderung der Skalierung", konstatiert Lorenzo Veronesi, Associate Research Director bei IDC. Da die Integration sowohl das wichtigste Kaufkriterium als auch die größte Herausforderung bei der Modernisierung darstellt, riskieren Unternehmen, erheblichen Mehrwert zu verschenken, wenn das Problem nicht-verknüpfter Systeme und nur teilweise ausgeschöpfter Daten ungelöst bleibt."
Die empfohlenen Schritte, um die bestehende Lücke zwischen der Implementierung und der Skalierung von MES zu schließen, werden im vollständigen Bericht erläutert, der hier abrufbar ist.
Methodik
Diese Umfrage spiegelt die Beiträge von 1.560 Entscheidungsträgern aus den Bereichen Hardware, Software und Dienstleistungen in Fertigungs- und Industriebetrieben weltweit wider. Die Befragten kommen aus 17 führenden Industrieländern und den Bereichen diskrete Fertigung, Prozessindustrie und Hybridfertigung. Mehr als die Hälfte (58 %) arbeitet in Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 1 Mrd. US-Dollar, und 54 % sind primäre Entscheidungsträger.
Über Rockwell Automation
Rockwell Automation, Inc. (NYSE: ROK) ist ein weltweit führender Anbieter für industrielle Automation und digitale Transformation. Das Unternehmen verbindet die Kreativität von Menschen mit der Leistungsfähigkeit von Technologie, um die Grenzen des menschlich Möglichen zu verschieben und die Welt produktiver und nachhaltiger zu gestalten. Der Firmensitz von Rockwell Automation befindet sich in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin. Rockwell Automation beschäftigt etwa 26.000 Mitarbeiter, die Kunden in mehr als 100 Ländern zur Seite stehen (Stand: Ende Fiskaljahr 2025). Weitere Informationen zur Umsetzung des Connected Enterprise® in Industrieunternehmen finden Sie unter www.rockwellautomation.com.
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Die Wolftank Group hat auf ihrer ordentlichen Hauptversammlung am 12. Juni 2026 den Kurs für die nächsten Jahre abgesteckt und zugleich die Kapitalmarktkompetenz im Aufsichtsrat ausgebaut. Die Aktionäre des auf Umwelttechnologien und emissionsfreie Infrastrukturlösungen spezialisierten Unternehmens stimmten allen zur Beschlussfassung vorgelegten Tagesordnungspunkten zu. Zentrale Themen waren die Präsentation des Jahresergebnisses 2025, die neue Wachstumsstrategie „GreenLead 2030“ sowie eine Satzungsänderung zur Erweiterung des Aufsichtsrats.
Mit „GreenLead 2030“ peilt die Wolftank Group nach Unternehmensangaben einen Umsatz von 250 Millionen Euro und eine EBITDA-Marge von zwölf Prozent an. Nach der Vorstellung der Ergebnisse für 2025 folgte die Hauptversammlung dem Vorschlag des Vorstands, den im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2025 ausgewiesenen Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Zugleich wurden Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr entlastet, was als Vertrauensbeweis der Aktionäre in die Unternehmensführung gewertet werden kann.
Strukturell stellte Wolftank die Weichen über eine Satzungsänderung, mit der die Höchstzahl der Aufsichtsratsmitglieder von fünf auf sechs angehoben wurde. Neben den bisherigen Mitgliedern Dr. Andreas Aufschnaiter (Vorsitz), Dr. Peter Podesser (stellvertretender Vorsitz), Dr. Peter Werth, David Hofmann und Raphaela Lindlbauer wurde erstmals Marcel Maschmeyer in das Kontrollgremium gewählt. Damit wird das Gremium um eine zusätzliche Stimme mit ausgewiesener Expertise im Investment- und Kapitalmarktbereich ergänzt.
Maschmeyer ist Vorstand der Paladin Langfrist KGaA und Geschäftsführer der Paladin Invest GmbH. Das auf börsennotierte Small- und Mid-Cap-Unternehmen spezialisierte Investmenthaus Paladin hat sein Engagement bei der Wolftank Group im vergangenen Jahr deutlich erhöht und zählt inzwischen zu den größten Aktionären des Unternehmens. Mit dem Einzug des Paladin-Vertreters in den Aufsichtsrat bindet Wolftank einen wichtigen Investor enger ein und verstärkt zugleich das Profil des Unternehmens gegenüber dem Kapitalmarkt.