
Die FIT GROUP AG, ein wachstumsorientiertes Unternehmen mit Fokus auf den Vertrieb hochwertiger Nahrungsergänzungs- und Health-Produkte, hat die Einzelheiten für ihren geplanten Börsengang festgelegt. Das Unternehmen mit Sitz in Schüttorf, Deutschland, gab am 11. März 2026 die konkreten Konditionen für den Schritt an die Börse bekannt.
Das Angebot umfasst 190.000 neue, auf den Namen lautende Nennbetragsaktien mit einem Nennbetrag von je 0,08 Euro. Diese Aktien gewähren eine volle Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Januar 2025. Der festgelegte Angebotspreis beträgt 10,55 Euro je Aktie, was das Unternehmen mit rund 15 Millionen Euro bewertet. Die Mindestzeichnung pro Anleger wurde auf zehn Aktien festgesetzt.
Der Zeichnungszeitraum für den Börsengang erstreckt sich vom 12. März bis zum 27. März 2026. Interessierte Investoren können an dem Angebot durch Übersendung eines Zeichnungsscheins an die FIT GROUP teilnehmen, wobei Anfragen über die Plattform https://platform.nuways-ag.com/ipo/fitgroup-ag gestellt werden können. Das Angebot besteht aus einem öffentlichen Angebot in Deutschland sowie einer Privatplatzierung in bestimmten Jurisdiktionen außerhalb Deutschlands und der Vereinigten Staaten.
Nach Abschluss des Angebots und der Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister plant die FIT GROUP AG die Einbeziehung ihrer Aktien in den Freiverkehr an der Wiener Börse, konkret im Marktsegment "direct market plus" des Vienna MTF. Die Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erfolgt unter Ausschluss des Bezugsrechts der bestehenden Aktionäre und soll das Grundkapital um bis zu 15.200 Euro auf bis zu 128.920 Euro erhöhen.

Österreichs Städtetourismus hat 2025 kräftig zugelegt und sich einmal mehr als wichtiger Wachstumsmotor für den Gesamttourismus erwiesen. In den neun Hauptstädten wurden im vergangenen Jahr 29,1 Millionen Nächtigungen gezählt, ein Plus von 6 Prozent gegenüber 2024. Damit entfällt rund ein Fünftel beziehungsweise 18 Prozent des gesamten Tourismusvolumens des Landes auf Wien und die acht Landeshauptstädte. Die Zahl der Ankünfte in den Städten stieg um 5 Prozent auf knapp 13,55 Millionen.
Wien behauptete seine dominante Rolle klar: Mit knapp 20,1 Millionen Übernachtungen verbuchte die Bundeshauptstadt ein Nächtigungsplus von 7 Prozent und kommt damit auf rund zwei Drittel aller Hauptstadt-Nächtigungen. Deutlich dahinter folgen Salzburg mit 3,3 Millionen Nächtigungen (plus 5 Prozent) und Innsbruck mit knapp 2 Millionen (plus 4 Prozent). Graz erreichte 1,5 Millionen Übernachtungen (plus 5 Prozent), Linz gut 1 Million (plus 1 Prozent). In der zweiten Reihe der Städtedestinationen legten Klagenfurt (514.501 Nächtigungen, plus 3 Prozent), Bregenz (386.669, plus 1 Prozent) und St. Pölten (238.336, plus 3 Prozent) zu. Schlusslicht bleibt Eisenstadt mit 69.902 Nächtigungen, verzeichnet aber mit 11 Prozent den stärksten relativen Zuwachs.
Insgesamt wurden im österreichischen Tourismus 2025 rund 157,3 Millionen Nächtigungen registriert, ein Zuwachs von 2 Prozent im Jahresabstand. Ohne die Städte hätte das Plus laut WienTourismus lediglich 1 Prozent betragen. Der starke Beitrag der urbanen Zentren zeigt sich damit nicht nur in absoluten Zahlen, sondern auch im überdurchschnittlichen Wachstum gegenüber dem Bundesdurchschnitt. WienTourismus-Geschäftsführer Norbert Kettner, zugleich Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Städtetourismus (ARGE Städte), spricht von einem „zentralen Wachstumstreiber“ des österreichischen Gesamttourismus.
Der Städtetourismus ist stark von Kunst und Kultur geprägt und gilt als Ganzjahresprodukt. Laut Kettner sorgt er für standortgebundene Arbeitsplätze und wirkt über Spillover-Effekte in andere Branchen hinein, etwa in den Handel. Weil die Nachfrage sich nicht auf einzelne Saisonen konzentriert, entstehen Ganzjahresjobs – ein Argument, das vor dem Hintergrund des Arbeitskräftemangels in der Branche zunehmend an Gewicht gewinnt. Die aktuellen Kennzahlen unterstreichen damit die Rolle der Städte als wirtschaftliche Stütze weit über Hotellerie und Gastronomie hinaus.