Busse und Bahnen bleiben im Depot: Verdi ruft erneut zu ÖPNV-Warnstreiks auf

16.03.2026


Die Gewerkschaft Verdi verschärft im laufenden Tarifkonflikt den Kurs im öffentlichen Personennahverkehr und hat für Donnerstag erneut zu umfassenden Warnstreiks aufgerufen. In Bayern, dem Saarland, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg sollen Busse und Bahnen ganztägig in den Depots bleiben. Es ist bereits der dritte großflächig koordinierte Arbeitskampf in der aktuellen Verhandlungsrunde, die sich inzwischen über vier Monate hinzieht.

Für Pendlerinnen und Pendler in den betroffenen Bundesländern zeichnet sich damit ein weiterer Tag mit erheblichen Einschränkungen im Nahverkehr ab. Während Berlin dieses Mal nicht von den Ausständen betroffen ist, stellt sich die Lage in anderen Regionen noch dynamisch dar: In Hessen soll sich im Laufe des Montags nach den aktuellen Verhandlungen entscheiden, ob Verdi auch dort zu Streiks aufruft. In Bremen ist eine Entscheidung für Mittwoch angekündigt.

In Nordrhein-Westfalen müssen sich Fahrgäste zudem auf zusätzliche Beeinträchtigungen einstellen. Dort kommt es bereits am Mittwoch in den meisten Regionen zu Warnstreiks, zu denen Verdi schon in der vergangenen Woche aufgerufen hatte. Parallel dazu wird der Nahverkehr in Sachsen derzeit bereits bestreikt. Die Aktionen reihen sich ein in eine Serie von Arbeitskämpfen, bei denen der kommunale Nahverkehr in den vergangenen Wochen stellenweise nahezu bundesweit zum Erliegen gekommen war.

Verdi begründet die erneuten Ausstände mit stockenden Tarifgesprächen. Man stehe in vielen Ländern trotz der langen Laufzeit der Verhandlungen noch immer „am Anfang“, heißt es von der Gewerkschaft. Die Vize-Vorsitzende Christine Behle verweist auf die aus ihrer Sicht dringende Notwendigkeit von Lösungen und wirft den Arbeitgebern Zögerlichkeit am Verhandlungstisch vor. Arbeitgeberseite wiederum verweist darauf, die Zeiten seien schwierig – womit auf den finanziellen Druck in den kommunalen Haushalten angespielt wird. Wie schon bei den vergangenen Streikrunden ist mit regional unterschiedlichen Streikzeiten zu rechnen; vielerorts dürfte der Nahverkehr am Donnerstag jedoch weitgehend ruhen.

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EPH Group AG setzt auf Kontinuität und neue Expertise im Vorstand

17.03.2026


Die EPH Group AG ordnet ihr Top-Management neu und setzt gleichzeitig auf Kontinuität an der Konzernspitze. Der Aufsichtsrat des auf Hotel- und Resort-Projekte spezialisierten Unternehmens hat in seiner Sitzung vom 16. März 2026 beschlossen, das Vorstandsmandat von CEO Alexander Lühr bis zum 1. April 2027 zu verlängern. Lühr bleibt damit mindestens ein weiteres Jahr für die strategische Ausrichtung und das operative Wachstum des auf Premium- und Luxusimmobilien fokussierten Unternehmens verantwortlich.

Parallel dazu wird der Vorstand um ein weiteres Mitglied erweitert. Ab dem 1. Mai 2026 rückt Mag. Yasmin Wilfling, LL.M., für zunächst zwei Jahre in das Gremium auf. Die 37-Jährige ist gelernte Hotelfachfrau und verfügt über zwei juristische Abschlüsse – einen Magistra-iuris-Titel der Universität Salzburg sowie einen Master of Laws der Universität Wien. Sie kommt von einem auf Parkraum spezialisierten Immobilienunternehmen und bringt damit Erfahrung aus einem angrenzenden Segment der Immobilienwirtschaft in die EPH Group ein.

Mit dem Vorstandseintritt von Wilfling werden die Ressorts innerhalb der Führungsspitze neu zugeschnitten. Sie übernimmt die Verantwortung für Finanz- und Rechnungswesen, Steuern, Banken und Versicherungen, Recht und Compliance, Human Resources sowie Public Relations einschließlich Pressearbeit. CEO Lühr konzentriert sich ab dem 1. Mai 2026 auf Business Development, Projektentwicklung, Marketing und Sales, Investor Relations sowie IT. Die klare Trennung von Finanz- und Wachstumsressorts zielt erkennbar auf eine Professionalisierung der Strukturen und eine stärkere Fokussierung der Vorstandsarbeit.

Die EPH Group AG versteht sich als Zusammenschluss von Investoren, Projektentwicklern sowie Experten für Hotelimmobilien, Finanzierung und Kapitalmarkt. Das Unternehmen baut derzeit ein diversifiziertes Portfolio renditestarker Hotel- und Resort-Projekte im Premium- und Luxussegment in Österreich, Deutschland und weiteren europäischen Top-Destinationen auf. Dank der langjährigen Erfahrung des Teams berichtet EPH von sehr gutem Marktzugang und einer vollen Akquisitionspipeline. In Bereichen wie Feasibility Studies, Due Diligence, Bewertung, Contract Management, M&A, Portfolio-Strategie, Development und Construction arbeitet die Gesellschaft mit führenden Hotel- und Tourismus-Consulting-Unternehmen in Österreich und Deutschland zusammen, um ihre Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu begleiten.